highlights
münchen: spielart
Kein «Spielart»-Festival ohne Forced Entertainment. Die britische Gruppe hat ein Abo auf die Münchner Theaterbiennale, die auch heuer wieder die Entgrenzung der Künste feiert. Auch dabei sind Gisèle Vienne, She She Pop, Gob Squad, Nicole Beutler und zwei japanische Produktionen, die sich in Krisenzeiten den Träumen im Alltag widmen. Der Choreograf Toshiki Okada aus Yokohama inszeniert in «The Sonic Life of a Giant Tortoise» die Abgründe im perfekt geregelten Leben junger Leute in Tokio.
Hinter das Glas eines Containers bannt Daisuke Miura seine acht Darsteller und lässt sie sprachlos trashige Normalität vollziehen. Tokio erscheint hier im Spiegel eines perspektivlosen Rückzugsraums. Diese Choreografien des Alltags aus Fernsehen, Dosenbier und Klospülung sind nur für Zuschauer ab 18 Jahren geeignet. Allen offen steht aber das Diskurs- und Performance-Happening «Social Fictions», das an drei Sonntagen alternative Ansätze für Soziales und Kulturelles diskutiert. Vom 18. November bis zum 4. Dezember.
spielart.org
belgien: europalia
...nennt sich das älteste unbekannte Festival Europas. Mit liegt das auch daran, dass ein gewisser Hauch von Kommerzialiät an ihm klebt. ...
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Tanz November 2011
Rubrik: kalender, Seite 34
von
Wie wäre es, würden wir als Moorleichen überdauern, ohne Skelett, nur Haut und Haar? Wie wäre es, wenn wir keinen Körper hätten? Oder «körpervoll» wären, um als Substitute für die Körperlosen herzuhalten, als deren Prostituierte? Eszter Salamon erzählt in ihrem neuesten Stück «Tales of the Bodiless. Musical Fiction Without Science» Geschichten vom Verlust des...
Da fehlt einfach ein «N». Das neue Stück von Hofesh Shechter, «Violet Kid», zeigt keine lilafarbenen Kinder, sondern es geht um Gewalt, violence, violent kids. Oder glaubt man das zu schnell? Hat man ihnen nur das «N» – wie «no» – weggenommen? Aberzogen? Zu Beginn stellen sich die 14 Tänzer des New Yorker Cedar Lake Contemporary Ballet in einer Reihe auf: einfache...
die lehrerin
angie hiesl, Sie sind eine der wenigen Künstlerinnen, die ausschließlich site-specific, ortspezifisch, choreografieren. Zuletzt haben Sie zusammen mit Roland Kaiser in «Dressing the City und Mein Kopf ist ein Hemd» zentrale Plätze in Köln eingekleidet. Was hat Sie dazu ausgebildet?
Ich studierte an der Deutschen Sporthochschule Köln...
