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Africtions, Antoine Jully, Shell Shock, Anna Karenina, Tanz in. Bern, Festival d‘Automne, Back to Bach, b.21

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africtions

Klar, dass «Coup fatal» (tanz 8-9/14), dass Alain Platel mit seinen singenden Dandys aus dem Kongo dieses Fest eröffnen muss. Ein Afrika-Tanzfest völlig frei vom gereizten Blick auf das Ebola-Virus und ohne den nervösen Blick auf Frontex-Grenzen. Stattdessen wird hier eine vorbildliche Koproduktion möglich: Der Pfalzbau in Ludwigshafen reicht dem Bremer steptext dance project die Hand, zusammen mit dem afrikanischen Tanzzentrum in Deutschland, der DansArt-Biennale in Bielefeld.

Den Anfang macht Ludwigshafen mit Helge Letonjas in Bremen wie im Senegal entstehender Uraufführung «Boxom». Was folgt, hat absoluten Seltenheitswert: Fast alle afrikanischen Kompanien zeigen Uraufführungen. Zu den Tanzpionieren aus Madagaskar, Côte d’Ivoire, Tschad gesellen sich noch die gerühmten «Afro-Dites» von Jant-Bi aus dem Senegal und Dada Masilos südafrikanische «Carmen».

Zeitgenössisch tanzendes Afrika ist zuerst zu sehen in Ludwigshafen, Pfalzbau, 24. Okt. bis 13. Nov.; in Bremen, Schwankhalle, 6.–16. Nov.; parallel dazu in Bielefeld, 12.–16. Nov.,
africtions.com

 

 

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antoine jully

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Tanz Oktober 2014
Rubrik: kalender und kritik, Seite 31
von

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