Heike Lehmke

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Heike Lehmke ist «tanzperformance köln». Ihr Projekt steht vor dem Aus. Schon der Titel der jüngsten Aktion machte hellhörig: eine «Fin(is)age» im September. «So wie die Stadt sich verhält, hat es keinen Sinn mehr», konstatiert Heike Lehmke. «So» heißt: Fast zwanzig Jahre lang konzipierte und organisierte Tanzperformance Köln, 1989 von Madeline Ritter gegründet, als unabhängige Kulturinstitution internationale Veranstaltungsreihen, Festivals und Koproduktionen in der Domstadt.

Seit 1998 hat Heike Lehmke den zeitgenössischen Tanz trotzig hochgehalten und Größen wie Jan Fabre, Jérôme Bel oder François Raffinot eingeladen, als in Kölle nur noch Tanzmariechen die Beine schwingen durften. Der permanente Kampf gegen das Desinteresse der Kulturbehörde, sprich Kleckerförderung, soll ein Ende haben. Grundförderung gab es nicht, an der erfolg­reichen Kooperation mit dem Schauspiel Köln habe die neue Intendantin Karin Beier kein Interesse. Kulturdezernent Georg Quander – statt zu vermitteln – speist Lehmkes neues Konzept für eine Biennale und ein Residenzprogramm mit lächerlichen Summen ab. In Köln kein Ohr nirgends.
Anerkennung für ihr Engagement dagegen beim Land NRW, der Kulturstiftung des ...

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Tanz Dezember 2007
Rubrik: Celebrities, Seite 29
von Bettina Trouwborst

Vergriffen
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