fotografie: orlando...

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...ist ein Produktionsbuch. Auf 150 Seiten hat die Stuttgarter Fotografin Regina Brocke eines der inspiriertesten Ballette von Marco Goecke festgehalten, mit Friedemann Vogel, der die Liebe als Mann wie als Frau erlebt. Auf schwarz grundiertes, 30 mal 30 Zentimeter großes und griffiges Papier gedruckt, lässt es die unzähligen Proben- und Premierenfotos plastisch und elegant erscheinen. Nach eigenem Design wird jede einzelne Ausgabe auf Abruf hergestellt.

Ursprünglich hat es Regina Brocke von Hand «gebastelt» – anfangs nur als «Arbeitsnachweis» für Choreografen, später als coffee table book für alle, denen der Tanz nicht zu teuer ist. 120 Euro kostet jedes Stück. Davon existiert inzwischen eine Reihe: «The Return of Ulysses», «Don Q.», «Orphée et Euridice», «Falstaff», «Poppea//Poppea» und zweimal «Leonce und Lena» als Aufführung in Essen und in Stuttgart – Ballett- und Opern­aufführungen von Christian Spuck sind auf diese Art dokumentiert wie nun auch «Orlando» von Marco ­Goecke: reine Fotografie ohne erklärendes Wort. Umso beredter sind die Bilder: hautnah, nicht eine Spur zu aufdringlich, so tiefgründig wie möglich, aber stets authentisch.


www.regina-brocke.de

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Tanz Februar 2011
Rubrik: medien, Seite 55
von Hartmut Regitz

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