Der Lehrer: Julyen Hamilton

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Julyen Hamilton, Sie sind Tänzer, Choreograf und Dichter und haben sich die spontanste Form unter den Künsten zum Beruf gemacht. Mit Ihrer Improvisations-Methode reisen Sie seit 40 Jahren um die Welt.
Tatsächlich ist es so, dass ich gar keine Methode entwickelt habe. Ich habe lediglich meine Interessen praktiziert und verfeinert, als Performer und Performance-Macher. Dadurch habe ich verschiedene Möglichkeiten gefunden, um meine Erkenntnisse und Erfahrungen mit anderen zu teilen.

Eines meiner Grundprinzipien ist es, während des Unterrichtens selbst mental und körperlich im Moment zu bleiben. Ich bestimme den Raum durch meine Präsenz und schaffe dadurch eine Atmosphäre. Das bedeutet, die Studenten werden sowohl von der Umgebung als auch durch meine gesamte Pädagogik unterrichtet. 

Verwenden Sie im Unterricht ein bestimmtes mentales Setting? 
Ja, und das beruht auf Veränderung. Denn was wir über den Moment wissen, ist, dass er sich verändert. Ziel der Arbeit ist es also, Veränderungen zu beob­achten und an diesen teilzuhaben. Ich erwarte, dass man sowohl im Denken als auch im Körper beweglich ist. Ich trainiere mit den Studenten die Bereitschaft für spontane Richtungs-, ...

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Tanz Januar 2016
Rubrik: Praxis, Seite 74
von Christine Matschke

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