Den Bosch On Tour: «The Common People»

jan martens

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«Ja!» ruft einer von Jan Martens’ Tänzern, die vom Rand aus und als Herein-Geleiter die «common people» ordnen. Es meint «los!» und schwebt als Zustimmung und Zugewandtheit über der ganzen Performance bei der Premiere im tanzhaus nrw in Düsseldorf. Hier also treffen je zwei von insgesamt 44 «gewöhnlichen Leuten», ausgesuchten Freiwilligen, auf der Bühne aufeinander. Sie haben sich noch nie vorher gesehen, in getrennten Gruppen werden sie vorbereitet.

Sie bearbeiten Aufgaben, die das Publikum nicht kennt und die es nur, wenn es länger zuschaut, durch gewisse Wiederholungen erahnt.

Auf allen vieren kauern sich zwei gegenüber, mehrere Meter voneinander getrennt. Langsam hebt sich eine Hand, wird wieder auf den Boden gesetzt, der Mann schiebt sich vorwärts, der andere Mann auch, so geht das hin und her, immer halten sie Blickkontakt. Imitieren sie einander? Wollen und Nicht-Wollen scheinen sich zu mischen, bis die Köpfe sich berühren. Beide erheben sich, und plötzlich ist der eine viel kleiner als der andere. Kichern im Publikum. Der Größere neigt also den Kopf, er bekommt den Zeigefinger des Gegenübers auf die Nase gedrückt. Er grinst. Solche kleinen Verlegenheitsausbrüche zeigen, wie ...

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Tanz August/September 2016
Rubrik: Kalender und Kritik, Seite 46
von Melanie Suchy

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