buch: john neumeier
Nun stimmt auch Frankreich mit ein, in die Hymnen auf John Neumeier. Der Anlass: Seit 30 Jahren werden seine Stücke an der Seine empfangen und sogar von den Stars der Pariser Opéra interpretiert. Zwölf Ballette, von «Vaslaw» bis «Parzival – Episoden und Echo»: Flüssig, inspiriert und stets engagiert schreibt Jacqueline Thuilleux zu jedem Werk eine Analyse, neben einer Kritik und einem Making-of. So entsteht ein lebendiges Porträt Neumeiers, aber auch der Opéra und ihrer étoiles.
Jacqueline Thuilleux, «John Neumeier.
Trente ans de ballets à l’Opéra de Paris», Éditions Gourcuff Gradenigo, Montreuil 2010
gourcuff-gradenigo.com
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Tanz Februar 2011
Rubrik: medien, Seite 55
von Thomas Hahn
lieber «Tanzplan Deutschland». Vor fünf Jahren gegründet, wird er am 5. Februar mit einer Party in den Berliner Uferstudios verabschiedet. Bei der Geburt, so die Projektleiterin Madeline Ritter, wollte man gern auch ein bisschen in die Zukunft gucken. Hätte damals nur einer gedacht, dass der unscharfe Begriff des zeitgenössischen Tanzes sich fünf Jahre später in...
...steht vor dem ganz großen Durchbruch. Nun eröffnet die belgische Choreografin das Festival «CaDance» in der niederländischen Hauptstadt mit der Uraufführung von «Q61» im Korzo-Theater. Das Stück steht am Ende einer zehnjährigen Arbeitsphase, in der Ann Van den Broek sich mit menschlichen Extremsituationen beschäftigt und diese auf die Bühne gebracht hat....
...hat mit seinen Stücken die Zuschauer verstört, verärgert; viele fühlten sich provoziert. Grund: Die Tänzer treten bevorzugt nackt auf, spielen mit Selbstbefriedigung, Verführung und Anmache. Der kanadische Choreograf wurde so weltweit zu einem Enfant terrible, dem man unterstellt, Nacktheit nur einzusetzen, um für Aufmerksamkeit zu sorgen. So einfach sollte man...
