dave st-pierre...
...hat mit seinen Stücken die Zuschauer verstört, verärgert; viele fühlten sich provoziert. Grund: Die Tänzer treten bevorzugt nackt auf, spielen mit Selbstbefriedigung, Verführung und Anmache. Der kanadische Choreograf wurde so weltweit zu einem Enfant terrible, dem man unterstellt, Nacktheit nur einzusetzen, um für Aufmerksamkeit zu sorgen. So einfach sollte man es sich nicht machen, wie der Interviewfilm «Vom Körper besessen» von Birgit Adler-Conrad zeigt.
Er macht deutlich, dass St-Pierre – der von Geburt an unter der Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose leidet und vor zwei Jahren eine Lungentransplantation erhielt – vielmehr eine andere Körperlichkeit im Theater sucht, die unverblümt und ehrlich Begierden thematisiert. Der Film enthält Ausschnitte aus seinem neuen Stück «Libido». Zu sehen im ZDF Theaterkanal am 5., 10. und 15. Februar jeweils um 22.55 Uhr.
© zdftheaterkanal
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Tanz Februar 2011
Rubrik: kalender, Seite 44
von
«Break-Dance […] hat sich auch hierzulande etabliert», war am 12. März 1985 auf der lokalen Kulturseite des «Sächsischen Tageblatts» zu lesen – in einem Land, in dem es ihn eigentlich nicht geben durfte. Natürlich waren die sozialen Bedingungen in der DDR nicht annähernd jenen vergleichbar, die in den schwarzen Ghettos Amerikas zu seiner Entstehung beigetragen...
Originalität
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Vielleicht ist ja das, was dir am...
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Nach meiner Gastprofessur an der Universität Hamburg hatte ich überlegt, eine Doktorarbeit zu schreiben, entschied mich aber dagegen. Ich wollte ein Buch über den aktuellen Stand der Laban/Bartenieff-Bewegungsstudien in Theorie und Praxis für jedermann mit...
