Akram Khan
Akram Khan,
Ihre Arbeit verteilt sich auf drei Bereiche, auf Solo-Performances, die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und auf Gruppenstücke. Wie verhalten sich diese Bereiche zueinander? Der Kathak-Tänzer und der zeitgenössische Choreograf in mir liegen sehr eng zusammen, der Kathak-Tänzer liegt sogar ganz knapp vorn.
Aber, um nicht missverstanden zu werden: ich mache zeitgenössische Kunst, deren Grundlage vom Kathak inspiriert ist, von dessen Energie, Haltung und Gesten und von den Gegensätzen, die immer gleichzeitig existieren, von Geschwindigkeit und Ruhe, Technik und Spiritualität, Bewegung und Erzählung. Jetzt unterbreche ich zum ersten Mal die Arbeit mit der Gruppe für eine neue Zusammenarbeit mit Sylvie Guillem, dann, nach einem weiteren Gruppenstück, mit der Schauspielerin Juliette Binoche.
Sie setzen aber auch Ihre Solo-Arbeit mit neuen Werken fort. Sogar mehr und mehr. Interessanterweise gibt es eine große Nachfrage von zeitgenössischen Festivals – vielleicht wollen die Leute wissen, wo die Basis meiner Arbeit liegt. Ich selbst spüre ein großes Bedürfnis, mich stärker auf mich als Performer einzulassen.
Ihre letzten Stücke sind nicht mehr rein abstrakt, sondern haben ...
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The scene was rather unusual, admittedly, and strange things seem to happen just when you least expect it. I was sceptical about the experience in the first place: a journey through a virtual world. So it was even to my own surprise that after walking out of a round apparatus called BodySpin in Budapest earlier this month, part of a project called “Crash Test...
Das Wasser reicht Esteban bis zum Hals, alles um ihn herum ist Welle. Sonnenlicht bricht sich im Wasser, dessen sanfte Strömungen seinen Körper wie in einem Tanz mitreißen. Langsam durchdringt es seinen Körper, beraubt ihn seiner Konturen. Alle Bewegungen verschwimmen. Jedes einzelne Molekül gehorcht einer Musik aus Myriaden von Klängen. Seine Körperteile rasen,...
Unfreiwillig ist Vacant fast zu einem Epitaph auf György Ligeti geworden, der am 12. Juni das Zeitliche gesegnet hat. Seine Musik sei so vollkommen, hat Saburo Teshigawara nach der Uraufführung in Genf verlauten lassen, sie brauche keine physische Aktion mehr – und wagte dennoch ein Stück, das das schier Unmögliche möglich macht: den Körper völlig vakant, gänzlich...
