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beeindruckten Ernst Bloch nicht etwa durch künstlerische Darbietungen, sondern mit eigens entwickelten Verfahren, den Körper von der Mitte her zu denken und zu schulen. In seinem Hauptwerk «Das Prinzip Hoffnung» erkannte der Philosoph das Potenzial des «Neuen Tanzes», wie ihn die Loheland-Schule praktizierte. Die Methode zielte darauf, eigenständige Persönlichkeiten hervorzubringen und die «Körperbildung mit einer geistigen Haltung» zu verbinden, wie Eckhardt Köhn herausarbeitet.
Sein Beitrag «Expressionistischer Tanz und neuer Frauentypus» ist abgedruckt im neuen Bloch-Almanach.
Köhn gelingt es zudem überzeugend, der zeitgeistigen Relevanz des Ausdruckstanzes in den 1920er-Jahren anhand der Loheland-Resonanz in damaligen Publikationen nachzuspüren. Insbesondere sein Vergleich von Blochs Loheland-Anschauung mit derjenigen, die Ernst Blass in «Das Wesen der Neuen Tanzkunst» vertrat, macht Lust auf die Re-Lektüre des Bandes von 1921. Dietmar Dath liest Blochs Einlassungen wider Jitterbug und Boogie Woogie als «außer Rand und Band geratenem Stumpfsinn» amüsant gegen den Strich.
Franziska Buhre
Frank Degler (Hrsg.): «Bloch-Almanach 31», Talheimer Verlag, ...
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Tanz Februar 2013
Rubrik: medien, Seite 60
von
Eine Tanzsuite wäre bestimmt die bessere Lösung gewesen als dieses zweistündige, kaum mehr entschlüsselbare Kondensat eifrigster Lektüre. Goyo Monteros Tanzstück «Faust» sucht reichlich unentschlossen danach, was es eigentlich erzählen will: die «Sympathy for the Devil». Montero, 1975 im Uraufführungsjahr von Maurice Béjarts bemerkenswertem «Notre Faust» in Madrid...
Ihre Nähe zueinander hat etwas Beruhigendes. Am Stuttgarter Schlossgarten steht der Landtag gleich neben der Oper, als schütze der eine die andere. Unten im Landtag befindet sich das «Plenum»-Restaurant. Vivien Arnold bestellt Salat. Die kluge, burschikose Frau, Dramaturgin und Öffentlichkeitsarbeiterin am Stuttgarter Ballett, bittet die Bedienung auch nach einer...
toulouse:
kader belarbi
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