chancen: Ausschreibungen

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2010 förderte das Kuratorium des Fonds Darstellende Künste 45 Projekte freier Gruppen mit insgesamt 567.900 Euro. Professionelle Spitzenensembles sollen so bessere Rahmenbedingungen und mehr Planungssicherheit für ihre Profilierung über einen Zeitraum von drei Jahren erhalten. Voraussetzung für die Förderung des Fonds sind Komplementärfinanzierungen durch die Kommunen und Länder, die damit bekräftigen, die Arbeit freischaffender Künst­ler zu stärken. Nächster Abgabeschluss für Einzelprojektförderungen ist der 1. August.
www.fonds-daku.

de

Das Internationale Zentrum für Tanz in Tübingen organisiert vom 1. bis 15. August den «InzTanzSommer», Laboratorium und Festival, um Kunst, Wissenschaft und Technik mit Tanz zu verbinden. Motto: «Mind your move». Tänzer, Tanzinteressierte und Wissenschaftler sind eingeladen, Künst­ler vermitteln ihre Arbeit in Technik- und Choreografieworkshops; die eigene choreografische Arbeit reflektiert ein Tanzanalyse-Seminar; die Ergebnisse der zum Tanzmedizin-Deutsch­land-Zertifikat zählenden Tanzmedizin-Veranstaltung finden im zeitgenössischen Tanz, im Ballett und im Streetdance Anwendung. Zentrale Impulse liefert Janet Lansdale, Mitbegründerin der ...

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Tanz Juli 2010
Rubrik: praxis, Seite 74
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Er war ein Philosoph als Tanzlehrer, der japanische Butoh-Künstler Kazuo Ohno – und eine der ältesten Bühnenpersönlichkeiten der Welt, einer, der mit jedem seiner charmanten Auftritte noch als 97-Jähriger den Körper an seine Grenzen führen konnte.

Besessen von einem eigensinnig eleganten und sehr einfachen Bewegungsstil, ging es Kazuo Ohno im Tanz um die...

bielefeld: the symptoms

Das hört sich nach Krankheit an, ist aber Tanz aus Ungarn. Die Ungarn fallen gerade in Nordrhein-Westfalen ein. Neben bekannteren Chroeografen wie Pál Frenák sind auch die Symptoms da. Seit 2006 heißt Réka Szabós Ensemble aus Tänzern, Schauspielern, Musikern in Budapest so. Symptome? Aber da ist nichts. «Nothing there – or do dreams go to sleep during the ...

wozu residenzen?

Einmal Kaiser sein und wie weiland Karl V. von Residenz zu Residenz ziehen, das ist heute das Schicksal hunderter Choreo­grafen. Quer durch Europa wird logiert, geprobt und geforscht. Nur eins wird zunehmend verpönt: ein richtiges Stück zu entwickeln. Es gibt kaum eine Kommune, die keine Künstler aufnimmt, selbst 5-Sterne-Hotels bieten mittlerweile Logis und...