Goodbye, William Forsythe

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geht zurück in die USA. 2015 wird er Professor an der Glorya Kaufman School for Dance. So heißt die Tanzabteilung der University of Southern California in Los Angeles. Jodie Gates ist die Schuldirektorin dieser erst 2012 gegründeten und von keiner Tradition überschatteten Institution. Sie war Tänzerin bei Forsythes Ballett Frankfurt, bevor die Kompanie 2004 aufgelöst wurde. Während er seinen Fortgang beschloss, berieten sich die Frankfurter noch, ob sie die seither bestehende Forsythe Company überhaupt noch unterstützen wollen.

Die Dresdener immerhin hatten schon zugesagt, zwei weitere Jahre lang ihren Obolus zu zahlen. Künftig würde Jacopo Godani die Kompanie leiten, aber erst ab 2016. Dabei weiß man: Jedem Forsythe-Tänzer steht die ganze Welt offen. Warum bleiben, wenn der Meister geht?

Während sich die Nachricht von Forsythes Abgang verbreitete, stritt in Berlin eine aufwändig organisierte Konferenz des Dachverbandes Tanz darüber, wie sich ein langfristiges Förderprogramm nicht nur von Kommunen und Ländern, sondern auch vom Bund ergattern ließe. Genau in diesem Moment machte der letzte Protagonist des zeitgenössischen Balletts das Licht aus.

Warum Forsythe geht? Die Antwort ...

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Tanz Juni 2014
Rubrik: menschen, Seite 34
von Arnd Wesemann

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