Philipp van der Heijden

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Der Würfel ist gefallen. Philipp van der Heijden hat mit «replacement – a game with a dice» souverän gewonnen. Beim Weiterbildungsprojekt «dance beyond borders» 2009 spielte er in seinem Solo mit dem aleatorischen Prinzip, kombinierte und improvisierte mit vier festgelegten Parametern – Thema, Bewegung, Musik, Licht – und legte selbstironisch, pointiert und unterhaltsam das Zufallsprinzip in schöpferischen Prozessen offen.



Heijden studierte Soziologie an der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik, ließ sich an der Erika-Klütz-Schule zum Tänzer und Tanzpädgogen ausbilden, ging nach New York, wo er mit Ezra Caldwell und Todd Stone arbeitete. 2004 gründete er mit Sönke C. Herm die jungs DanceCompany und hatte auf Anhieb Erfolg mit dem biografischen Duett «Sohnemänner».
Seine prozessorientierte Methode und interdisziplinären Ansätze in Richtung Performance und Textarbeit setzt der vielseitige 30-jährige Hamburger Tänzer und Choreograf in der Arbeit mit professionellen Tänzern, Choreografen und Theaterregis­seuren ein. Er arbeitete mit Ilona Pászthy («I see U No 1»), Johnny Lloyd («Rhythm Instrument») und der Regisseurin Franziska Henschel («Herakles 2 oder die Hydra»). Mit ihr ...

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Tanz Jahrbuch 2010
Rubrik: Die Hoffnungsträger, Seite 131
von Klaus Witzling

Vergriffen
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