Screenings und Ausstellungen
ravel
Sidi Larbi Cherkaoui macht nicht nur seinen Tänzern Beine, er mobilisiert auch die Medien. Kaum uraufgeführt, ist sein «Ravel» für das Ballet Vlaanderen bereits auf dem Bildschirm präsent, und das zur besten Sendezeit.
Das heißt, seine Neufassung von Mussorgskys «Bilder einer Ausstellung» in der Orchesterfassung von Maurice Ravel, die der neue Ballettdirektor Ende Mai in der Oper Antwerpen unter dem Titel «Exhibition» vorgestellt hat (tanz 7/16): ein choreografisches Passepartout, das nicht nur seiner Fantasie einen geradezu idealen Rahmen gibt, sondern auch eine Möglichkeit bietet, ganz unterschiedliche Qualitäten der Kompanie herauszuarbeiten. Ebenfalls auf dem Programm: «Ma Mère l’Oye» von Jeroen Verbruggen: ein Psycho-Ballett, das man auch für eine «Giselle»-Paraphrase halten könnte. Und eigentlich unverzichtbar bei einer Ravel-Reminiszenz: der «Boléro» in der Interpretation von Maurice Béjart, der ebenfalls bei der Premiere zu sehen war. Am 3. Sept., 20.15h, auf 3sat
Tanz im TV
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10. Aug., 00.40h: «Die wilden Zwanziger», Dokumentationsreihe: «Wien. Ein Tanz am Abgrund». Der Dokumentarfilm blickt zurück auf eine Zeit zwischen Tanz und Blues, intellektuellem Pessimismus ...
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Tanz August/September 2016
Rubrik: Kalender und Kritik, Seite 50
von Red.
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Ein Paradox? Wer in der einzigartigen, der zeitlosen Stadt Venedig eintrifft, steht sogleich unter dem Eindruck einer eklatanten Hässlichkeit: Tausende verschwitzter, erschöpfter, orientierungsloser Besucher irren, im uniformen Look des weltweiten Massentourismus, zwischen Bergen herumstehender Gepäckstücke durch den Hauptbahnhof, die Stazione di Venezia Santa...
Matthias von Hartz hatte nur vier Wochen Zeit, das «Athens & Epidaurus Festival» mit aus dem Boden zu stampfen. Dies parallel zu seinem eigenen Format, den «Foreign Affairs» bei den Berliner Festspielen. Der gelernte Volkswirt wurde gerufen, weil griechische Künstler den vorgesehenen Kurator, Jan Fabre, zur unerwünschten Person erklärten und dieser das Handtuch...
