serie master-macher
«Ich kann die Studenten lehren, dass sie sich eine Situation schaffen, Partner finden, Netzwerke bilden. Letztlich, dass sie sich wohlfühlen in der Stadt. Und das», fügt Gabriele Klein nachdrücklich hinzu, «ist sehr viel.» Klingt angenehm plausibel. Nur würde man vermuten, dass es sich bei den genannten Lehrinhalten um das Rüstzeug eines akademischen Studienabschlusses handelt? Sicher. Wenn man sich vor Augen führt, dass die leitende Professorin des Master-Studiengangs «Performance Studies» an der Universität Hamburg von Haus aus Soziologin ist.
Den Aufbau dieses bis heute im deutschsprachigen Raum einzigartigen künstlerisch-wissenschaftlichen Studiengangs hatte Gabriele Klein zur Bedingung gemacht, als sie 2002 dem Ruf auf den Hamburger Lehrstuhl für Soziologie und Psychologie von Bewegung, Sport und Tanz am Institut für Bewegungswissenschaft gefolgt ist.
Im Wintersemester 2005/06 war es dann so weit. Die Ausgangslage konnte besser nicht sein: Der Tanzplan ging an den Start. Im Zuge dessen gründete sich das K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg auf Kampnagel, das nach wie vor zu den engsten Partnern des Studiengangs zählt. «Das Konzept ist aufgegangen», resümiert ...
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Tanz August/September 2016
Rubrik: Praxis, Seite 72
von Irmela Kästner
Thierry Malandain findet immer wieder Spaß daran, alte Stoffe neu aufzumischen und neu einzufärben. Nach dem durchschlagenden Erfolg seiner «Cendrillon» macht er sich nun an «Die Schöne und das Biest», eine Geschichte mit deutlichem Gänsehautfaktor. Dem wird Malandain mit seiner Truppe aus Biarritz gerecht.
Das Biest in dem von Jean Cocteau so unvergesslich...
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