Zeitzeichen
Man kann nicht behaupten, dass in Donaueschingen Musiktheater je eine zentrale Rolle spielte. Gewiss, immer wieder standen bei den Musiktagen auch szenische, performative, gar partizipatorische Formate auf dem Prüfstand, etwa als Alvin Curran 2006 in «Oh Brass On The Grass Alas» örtliche Musikvereine auf dem Grün vor einer Sporthalle «choreografierte». Doch blieben solche Experimente Randerscheinungen.
Das diesjährige – von Björn Gottstein, dem Künstlerischen Leiter, kuratierte Programm lässt, bei aller selbstverständlichen Heterogenität der Handschriften, eine interessante Beobachtung zu: Viele Komponisten und (immer noch zu wenige) Komponistinnen suchen Verbindungen zwischen der aktuellen politisch-gesellschaftlichen Realität und Interpreten herzustellen, die keineswegs auf ihr jeweiliges Instrument oder ihre Stimme reduziert werden. Isabel Mundry bildet da keine Ausnahme, sie nennt das «Strukturübertragung von lebensweltlicher Erfahrung in Musik». Was nicht unbedingt auf theatrale Klangaktionen hinausläuft. Und keineswegs garantiert, dass die Betroffenheit ob der Erschütterungen unserer Gegenwart musikalische Fantasie und Form beflügelt. «Mouhanad», der transkribierte Text eines ...
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Opernwelt Dezember 2018
Rubrik: Magazin, Seite 68
von Alexander Dick
Herr Groissböck, hier ist die Millionenfrage: Was haben Sie und Roger Daltrey gemeinsam?
(lacht) Da muss ich das Publikum fragen. Naja, der Name kommt mir schon bekannt vor, aber im Moment kann ich ihn nicht unterbringen.
Er war Leadsänger von «The Who».
Ich bitte um Pardon: Die hatten ihre beste Zeit, soviel ich weiß, in den 1960er- und 1970er- Jahren. Da hätte...
alpha
02.12. – 20.15 Uhr
Bach: h-Moll Messe
Chor des BR
09.12. – 20.15 Uhr
Jansons dirigiert Berg und Bruckner
Chor des BR
16.12. – 20.15 Uhr
Hengelbrock dirigiert Mozart
30.12. – 20.15 Uhr
Jansons dirigiert Dvořák
arte
03.12. – 00.40 Uhr
Mozart: Die Zauberflöte
Théâtre La Monnaie, Brüssel
ML: Manacorda, I: Castellucci, S: Bretz, van Ingelgem, Noldus, Karthäuser,...
Seit Jahren steht in Stuttgart die Frage im Raum, wann und wie der historische Theaterbau von Max Littmann aus dem Jahr 1911, in der Oper und Ballett ihre Vorstellungen geben, saniert wird. Dass er dringend ertüchtigt werden muss, ist zwischen den Trägern der Württembergischen Staatstheater (Stadt und Land) unstrittig. Alles andere ist mehr oder weniger offen. Im...
