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Klassische Surfer werden hier nicht glücklich. Doch wer weiß, was er sucht, kann sich auf Hör-Abenteuer in bester Klangqualität freuen. Ein Name, ein Titel, ein Schlagwort in der Suchleiste und ein Klick auf die Lupe reichen – schon kann es losgehen. Ursprünglich als Kommunika­tionsplattform für (Pop-)Musiker gedacht, hat sich SoundCloud (https://soundcloud.com) binnen weniger Jahre zu einem der populärsten Musik-Streaming-Dienste entwickelt. Das rasant wachsende Archiv bietet auch dem anspruchsvollen Opern-Fan Fundstücke im Überfluss.

Ein Vergleich bekannter und unbekannter «Casta Diva»-Interpretationen gefällig? Kein Problem. Man hat nicht nur die Wahl zwischen Callas, Caballé, Bartoli, Mosuc oder Kermes, sondern kann sich mit Dutzenden, teils kuriosen (Cover-)Versionen vertraut machen. Stark vertreten ist nicht zuletzt Neue Musik: Kaum ein Komponist, der SoundCloud als Medium verschmähte – allein von Mark Andre, um nur ein Beispiel zu nennen, stehen derzeit 27 Werke zur Verfügung. Alle Dateien werden im Einklang mit den Urhebern bzw. Rechteinhabern hinterlegt – und bei Verletzung des Copyrights sofort gelöscht.    

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Opernwelt August 2014
Rubrik: Magazin, Seite 75
von Albrecht Thiemann

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