Was kommt...
Das Opernwelt-Jahrbuch
Wer ist «Sänger des Jahres»? Welcher Dirigent, welches Opernhaus hat sich in der vergangenen Spielzeit besonders ausgezeichnet? Am 30. September erscheint das Jahrbuch «Oper 2016» – mit den Ergebnissen unserer Kritikerumfrage, Künstlerporträts und Interviews. Außerdem: ein Gespräch mit Matti Salminen, Essays über Shakespeare im modernen Musiktheater, Donizettis französische Opern u.v.m.
Viele Gesichter
Von Orpheus bis Octavian, von Mozart bis Marthaler: Die Mezzo-Sopranistin Anne Sofie von Otter ist für ihre Vielseitigkeit bekannt. Dazu gehört die zeitgenössische Oper ebenso wie schwedisches Liedgut, Pop und Jazz. Ein Interview
Umarmung
Während es in Europa kriselt, stellt die Ruhrtriennale ihrem Programm selbstbewusst eine Zeile aus Beethovens Neunter voran: «Seid umschlungen». René Jacobs dirigiert Glucks «Alceste», «Die Fremden» fragt mit Ligeti, Kagel und Co. nach kultureller Identität
Die zwei Tenöre
Sie singen beide im lyrischen Fach. Ansonsten sind Christoph und Julian Prégardien ziemlich verschieden. Vater und Sohn kommen trotzdem gut miteinander aus – beruflich und privat. Ein Doppelgespräch über Ablösungsprozesse, Hemmungen und eigene Wege
Das Jahrbuch ...
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Opernwelt September/Oktober 2016
Rubrik: Service, Seite 104
von
Herr Puhlmann, wollen Sie in Mannheim an Ihre nach fünf Jahren abrupt beendete Stuttgarter Mission anknüpfen?
Stuttgart bleibt für mich unvollendet. Nach dem Schock, den so ein Ende natürlich für die Biografie bedeutet, habe ich die ersten freien Jahre auch genossen. Doch der Wunsch war immer da, ein Opernhaus zu leiten. Und jetzt freue ich mich auf Mannheim. Mein...
Ein Schwall heißer Luft umfasst den Reisenden beim Verlassen des tiefgekühlten Regionalzuges. Gut so – obwohl wir am Bahnhof Schwerin angelangt sind, heißt unser wahres Reiseziel Ägypten. Verdis «Aida» steht diesen Sommer auf dem Spielplan der Schlossfestspiele. Ein durch die Straßen gellender Spitzenton und ein despektierliches «Mist, es geht los» eines...
Gerade ist in Verona das Arena Opera Festival 2016 zu Ende gegangen. Wie so oft in den vergangenen Jahren erlaubte die angespannte finanzielle Situation nur einen eher müden Spielplan mit notdürftig aufgepeppten Altinszenierungen der «Aida», «Carmen», «Turandot», «Traviata» und des «Trovatore». Als einzige Neuerung im Déjà-vu waren zwei Leuchttafeln für Untertitel...
