Transatlantische Perspektiven

Von Schönberg und Gershwin bis Stockhausen und Adams – eine Nachbetrachtung zum Berliner Musikfest

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Rund 36 000 Besucher kamen zu den 25 Veranstaltungen des Musikfestes 2012, meldet die Pressestelle der Berliner Festspiele. Macht im Schnitt 1400 Hörer pro Abend. 14 Klangkörper, sechs Chöre und 60 Solisten hatte Winrich Hopp zu dem zweieinhalbwöchigen Orchesterfestival eingeladen. Und es wieder einmal geschafft, alle Beteiligten für ungewöhnliche Programme zu gewinnen.

Komponisten aus Nordamerika spielten diesmal die Hauptrolle in einer durchdachten Dramaturgie, die sich (auch wenn für ihn nur ein Konzert reserviert war) nicht zuletzt als Hommage an John Cage deuten ließ, den fröhlichsten Musik­anarchisten der Neuen Welt: Im September wäre er 100 Jahre alt geworden (siehe auch Seite 28). Natürlich kamen Gründerväter der amerikanischen Musikmoderne ausgiebig zu Wort (Charles Ives, Edgar Varèse), aber auch einflussreiche Individualisten der US-Avantgarde (Morton Feldman, Elliot Carter), Wegbereiter einer unbekümmert-süffigen Neoromantik (Samuel Barber) und jene bodenständigen Pioniere, die sich – mit offenem Ohr für Blues, Gospel, Jazz, Pop und Folk – um eine aus dem kulturellen melting pot der Einwanderernation gewonnene, genuin «amerikanische» Klang­ästhetik bemühten (Aaron ...

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Opernwelt November 2012
Rubrik: Im Focus, Seite 14
von Albrecht Thiemann

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53. Jahrgang Nr. 11

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Redaktionsschluss dieser Ausgabe war
der 11.10.2012.

 

Redaktion:
Stephan Mösch 
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