Perfekte Pianokultur
Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere war sie die Arabella schlechthin: Lisa Della Casa. Keine andere Sängerin war mit dieser Partie so verschmolzen wie die «Arabellissima». Lang ist’s her. Umso erfreulicher, dass es heute für diese Rolle würdige Nachfolgerinnen gibt. Und das nicht nur im Rampenlicht von Met, Scala oder Wiener Staatsoper. Marion Ammann zum Beispiel. Die Sopranistin konnte in den vergangenen Jahren an einigen mittleren Theatern große Erfolge als Isolde verzeichnen, am Theater Lübeck auch als Sieglinde im gerade heranwachsenden «Ring».
Dort gab sie jetzt ihr bemerkenswertes und zu Recht bejubeltes Rollendebüt als Arabella.
Marion Ammann verfügt über ein helles und klares Timbre, verbindet die Fähigkeit zu großen dramatischen Steigerungen mit nicht minder eindrucksvollen lyrischen Qualitäten und gebietet in allen Lagen über eine perfekte Pianokultur. Mit ihrer Lübecker Vorstellung singt sie sich in die Riege der international tonangebenden Protagonistinnen dieser Rolle. Ein Vergleich mag hier genügen: Die letzte Wiederaufnahme der Produktion an der Hamburgischen Staatsoper war geprägt durch den ebenso verdienten Triumph von Anja Harteros. Bei allen Unterschieden im Detail ...
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ARTE
1.3. – 6.00 Uhr
30 Jahre Ensemble Intercontemporain.
Konzert in der Pariser Cité de la Musique 2007. Musikalische Leitung: Susanna Mälkki, Peter Eötvös, Pierre Boulez. Werke von Ligeti und Boulez.
1.3. – 20.20 Uhr
7.3. – 6.00 Uhr
15.3. – 11.25 Uhr
Die Kunst des Frédéric Chopin.
Dokumentation von Gérard Caillat.
1.3. – 21.10 Uhr
Galakonzert aus Warschau.
Live-Übertragung...
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