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Opernwelt Februar 2006
Rubrik: Magazin, Seite 24
von Uwe Schweikert

Vergriffen
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Traum vom Messias

Nach der Premiere hatte Staatsoperndirektor Ioan Holender auf die Frage, ob man denn in Wien konservativer sei als anderswo, einen schönen Satz mit Nestroy-Qualität geprägt: «Die Wiener sind durchaus fürs Neue. Nur ändern darf sich nix.» Da aber nun Regisseur Barrie ­Kosky einiges an den gewohnten Topoi in «Lohengrin» zu ändern suchte, schien die Wiener Opernseele...

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