Infos

Opernwelt - Logo

Jubilare

Er gehört zu den wenigen französischen Künstlern, die sowohl in ihrer Heimat als auch im Ausland die höchsten Ehrungen erhalten haben. Geboren wurde Georges Prêtre 1924 im nordfranzösischen Douai, wo er zunächst Klavier und Trompete studierte, bevor er bei André Cluytens am Pariser Konservatorium zum Dirigenten ausgebildet wurde.

Als 22-Jähriger debütierte er an der Oper in Marseille, seine Karriere führte ihn über die Pariser Opéra Comique und die dortige Opéra national an die Mailänder Scala und zur Metropolitan Opera, zu deren Wiedereröffnung im Lincoln Center 1966 er am Pult stand. Bereits in den 1950er- und 1960er-Jahren war der Name Prêtre durch die Zusammenarbeit mit Maria Callas international bekannt. 1970 wurde er Musikdirektor der Pariser Oper. Mit den Wiener Symphonikern arbeitete er von 1986 bis 1991 als Erster Gastdirigent zusammen, 1989 dirigierte er zur Eröffnung der Opéra Bastille in Paris. Nach Konzerten zum 100. Todestag von Francis Poulenc im Jahr 1999 und mehreren Aufführungen von Verdis Requiem aus Anlass des 100. Todestages des Komponisten im Jahr 2001 erlebte Prêtre mit einer Neuproduktion von «Turandot» eine triumphale Rückkehr an die Mailänder ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt August 2014
Rubrik: Service, Seite 54
von Marc Staudacher

Weitere Beiträge
Vom Komischen ins Kosmische

Wir feiern, was uns kostbar ist. Und kostbar waren den Fürsten des Nordens die goldenen Äpfel des Südens, die Orangen, für deren Bäume sie große Orangerien bauten, um sie im Winter vor Frost zu schützen. Die Musikfestspiele Potsdam-Sanssouci, geleitet von Andrea Palent, hatten etwas zu feiern: ihr 60-jähriges Jubiläum. Und da das Thema dieser Saison ohnehin...

Krieg in Wolkenkuckucksheim

Die Wiederentdeckung des Opernschaffens von Walter Braunfels hat mit der begeisternden Inszenierung seines Hauptwerks «Die Vögel» in Osnabrück gegenüber den vorausgegangenen Stationen seit der posthumen Uraufführung seiner «Jeanne d’Arc» in Berlin (siehe OW 8/2008) einen neuen Höhepunkt erreicht. Die Regisseurin Yona Kim und der junge Osnabrücker GMD Andreas Hotz...

Sinatra kann man nicht toppen

Herr Mattei, im neuen Berliner «Tannhäuser» von Sasha Waltz sangen Sie einen fantastischen Wolfram. Ein Rollendebüt?
Nein, das schien nur so. Ich hatte die Rolle schon vor acht Jahren an der Mailänder Scala gesungen. Es war ein großer Erfolg, aber ich habe den Wolfram nicht wieder angeboten bekommen.

Wie ist das möglich?!
Das sind die unergründlichen Wege der...