Die Urteile der Kritiker
1. Uraufführung
2. Wiederentdeckung
3. Aufführung
4. Regie
5. Bühne
6. Kostüme
7. Dirigent(in)
8. Sänger(innen)
9. Nachwuchskünstler(innen)
10. Opernhaus
11. Orchester
12. Chor
13. Ärgernis
14. Buch
15. CD/DVD
John Allison
London
Opera, Sunday Telegraph
1. Elena Langers «Figaro Gets a Divorce» an der Welsh National Opera
2. Martinus «Tri sestri» in Ostrava
3.
Strauss’ «Elektra», inszeniert von Keith Warner, dirigiert von Roland Böer, an der Prager Staatsoper
4. Phelim McDermott für Glass’ «Akhnaten» an der English National Opera in London
5. Lizzie Clachan für Debussys «Pelléas et Mélisande» in Aix-en-Provence
6. Marie-Jeanne Lecca für Moniuszkos «Straszny Dwór» (Das Gespensterschloss) an der Opera Narodowa in Warschau
7. Carlo Rizzi für Giordanos «La cena delle beffe» an der Mailänder Scala
8. Johan Reuter als Enescus Oedipe am Royal Opera House in London
9. Giacomo Sagripanti mit Mascagnis «Guglielmo Ratcliff» in Wexford
10. Das Aalto-Musiktheater in Essen
11. Das Spoleto USA Festival Orchestra
12. Der Chor der Cape Town Opera
13. Die Ernennung Daniel Kramers zum Artistic Director der English National Opera in London
14. Warren Roberts: «Rossini» and Post-Napoleonic Europe» (Eastman)
15. Brett Dean: ...
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Opernwelt Jahrbuch 2016
Rubrik: Bilanz des Jahres, Seite 108
von
Im Jahr 2013, da war die Komische Oper Berlin für ihre erste Saison unter seiner Leitung gerade zum «Haus des Jahres» gewählt worden, sagte Barrie Kosky im Interview mit dieser Zeitschrift, auf der Bühne müsse «nicht immer alles bunt oder schrill sein», es stimme keineswegs, dass «überall Pailletten funkeln» und «Lederkerle herumlaufen» müssten: Die deutsche...
Gleich mit zwei neuen Stücken bereicherte Georg Friedrich Haas die vergangene Spielzeit: Im November 2015 stellte Londons Royal Opera House «Morgen und Abend» auf ein Libretto von Jon Fosse vor, koproduziert mit der Deutschen Oper Berlin. Im Mai 2016 folgte in Schwetzingen und kurz darauf in Darmstadt «Koma» nach einem Text von Händl Klaus, die «Uraufführung des...
Herr Gerhaher, ist die Oper noch immer der andere Kontinent, von dem aus Sie gern ins heimische Lied zurückkehren?
Oper singe ich eigentlich schon sehr lang, so fremd kann die mir also nicht sein. Wenn mich jemand nach meinem Beruf fragt – ob Handwerker, Universitätsprofessor oder Taxifahrer –, sage ich, ich sei Opernsänger. Bei «Sänger», glaube ich, vermuten viele...
