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Opernwelt September/Oktober 2006
Rubrik: Service, Seite 78
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Fundstücke

Da ist dem britischen Label Testament ein wirklicher Coup geglückt: die Weltpremiere einer mehr als fünfzig Jahre alten «Ring»-Produktion von den Bayreuther Festspielen, die damals von der Firma Decca in Stereoton aufgenommen, aber niemals veröffentlicht wurde. Die Gründe dafür werden im Booklet angesprochen und doch nicht restlos aufgeklärt. Tatsache ist, dass...

War es so schmählich, was ich verbrach?

Wisst ihr, wie das ward? Just zur Zeit, da Tankred Dorst sich für den Grünen ­Hügel um den «Ring» mühte – was je nach Standpunkt des Betrachters zu altersweiser oder naiver Exegese führte –, präsentierte der abgesprungene Lars von Trier auf der Homepage seiner Produktionsfirma das, was hätte sein können: Ein «Ring» wie ein Film Akira Kurosawas als...

Blutbad, halbszenisch

Entgegen den vollmundigen Ankündigungen vom letzten Jahr (siehe OW 11/2005) hat Wulf Konold sein Pub­likum bei den diesjährigen Ludwigsburger Schlossfestspielen im Musiktheaterbereich auf Sparkost gesetzt. Da die in Koproduktion mit den Salzburger Festspielen geplante Mozart-Trilogie – «La finta semplice», die beiden Fragmente «L’oca del Cairo» und «Lo sposo...