Was kommt...
Salzburg und Bayreuth
Harry Kupfer inszeniert für die Salzburger Festspiele einen neuen «Rosenkavalier» – mit Krassimira Stoyanova, Mojca Erdmann und Sophie Koch (siehe Seite 79) in den weiblichen Hauptrollen. Natürlich sind wir auch dabei, wenn Marc-André Dalbavie in der Felsenreitschule seine neue Oper «Charlotte Salomon» aus der Taufe hebt und Sven-Eric Bechtolf sich mit «Don Giovanni» einmal mehr als Mozart-Regisseur versucht.
Auch auf dem in diesem Sommer premierenfreien Grünen Hügel werden wir uns umschauen: Einblicke und Ausblicke zur Werkstatt Bayreuth.
Hanna-Elisabeth Müller
Vor vier Jahren kam sie ins Opernstudio, seit 2012 gehört sie zum Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Nicht nur München horcht auf, wenn Hanna-Elisabeth Müller singt. Kein Zufall, dass Christian Thielemann die Sopranistin für seine Salzburg/Dresdner «Arabella» als Zdenka haben wollte.
Georg Nigl
Von Monteverdi bis Dusapin, von Mozart bis Rihm reicht der Horizont des österreichischen Baritons Georg Nigl. Vielseitig beginnt er auch die Saison 2014/15: als Orfeo in Amsterdam, als Jakob Lenz in Stuttgart. Wie lässt sich das alles unter einen Hut bringen? Wir haben nachgefragt.
Trouvaillen, Raritäten
Das ...
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Opernwelt August 2014
Rubrik: Service, Seite 80
von
Jubilare
Er gehört zu den wenigen französischen Künstlern, die sowohl in ihrer Heimat als auch im Ausland die höchsten Ehrungen erhalten haben. Geboren wurde Georges Prêtre 1924 im nordfranzösischen Douai, wo er zunächst Klavier und Trompete studierte, bevor er bei André Cluytens am Pariser Konservatorium zum Dirigenten ausgebildet wurde. Als 22-Jähriger debütierte...
Wenn man sich durch die jüngere Geschichte von Perm blättert, kommt einem ein Operntitel von Nikolaj Rimsky-Korsakow in den Sinn: «Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch». Denn lange war Europas letzte Millionenstadt vor dem Ural für Ausländer und sowjetische Normalbürger unsichtbar: ihre Position auf den Landkarten gefälscht, die Stadt selbst nur für...
Die «Pantoffel-Oper» sei Verrat am Musiktheater, räsonierte ein Purist kürzlich in freundschaftlicher Runde. Aus ästhetischen Gründen. Zu wenig vertrauenswürdig die Mikrofone, zu nahe die Kamera. Und ein Feind der Fantasie, die sich beim Hören von CDs eine eigene Bühne baue. Freilich erkennt man dank Großaufnahmen manchmal auch Details, die aus der Parkett- oder...
