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Opernwelt April 2008
Rubrik: Service, Seite 28
von

Vergriffen
Weitere Beiträge
Vandalismus

Paul Dukas’ «Ariane et Barbe-Bleue» ist einer der gro­ßen Opern-Solitäre des beginnenden 20. Jahrhunderts – ein musikalisches Meisterwerk, das gleichberechtigt neben Debussys «Pelléas et Mélisande» und Strauss’ «Salome» steht. Wesentlichen Anteil an der Faszina­tion, die das Werk ausstrahlt, hat der rätselhafte Text des belgischen Symbolisten Maurice Maeterlinck,...

Marktforschung

Die prekäre Finanzlage seines Londoner Opernunternehmens setzte bei Händel ab Mitte der 1720er Jahre einen Extraschub an kreativer Energie frei. Jede seiner Opern aus dieser Zeit ist zugleich ein Stück praktische Marktforschung nach dem Trial-and-Error-Prinzip: Nachdem er noch im Ende 1727 uraufgeführten «Riccardo Primo» (siehe OW 3/2008) versucht hatte, das...

Stil und Handwerk

Ursula Nusser: Herr Mösch, stehen wir vor einer Karajan-­Renaissance?
Stephan Mösch: Das würde ich nicht sagen. Solche Jubiläen haben ja immer viel mit medialem Geklingel zu tun. Ich denke, es ist wichtig, Karajan aus dem Abstand heraus zu sehen. Wir brauchen zu diesem hundertsten Geburtstag weder eine Verherrlichung noch eine Verdammung oder Verachtung ­Karajans....