Geschichte und Geschichten

Abschied mit «Fidelio»: Wolfgang Gropper verlässt nach 13-jähriger Intendanz das Staatstheater Braunschweig

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Die Oper war nicht gerade seine erste Liebe. Wolfgang Gropper, der in den vergangenen 13 Jahren das Staatstheater in Braunschweig geleitet hat und nun zum Ende der Spielzeit in den Ruhestand geht, ist eigentlich ein Mann des Schauspiels. Schon früh hat der gebürtige Oberbayer, der eine Schauspielausbildung und ein komplettes Jurastudium absolvierte, vor allem das Theaterleben in Niedersachsen geprägt: 1983 kam er als Oberspielleiter des Schauspiels nach Hannover, das dort sogar räumlich von der Oper getrennt ist.

Später wechselte er zunächst als Schauspieldirektor nach Braunschweig, bevor er nach einer sechsjährigen Intendanz in Krefeld und Mönchen­gladbach 1997 als Hausherr dorthin zurückkehrte. Damals eröffnete in Braunschweig Beethovens «Fidelio» in einer Inszenierung von Uwe Schwarz die Musiktheatersaison – ein Ereignis, das Gropper beeindruckt haben muss: Zum Abschluss seiner Tätigkeit hat er das Stück nun dort selbst auf die Bühne gebracht.

Seinem oft wiederholten Grundsatz, Theater müsse Geschichten erzählen, ist Gropper dabei treu geblieben. In Braunschweig bekommt Beethovens nur vage in Spanien lokalisierte Rettungsoper einen konkreten historischen Hintergrund: Geschichte ...

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Opernwelt Juli 2010
Rubrik: Magazin, Seite 76
von Stefan Arndt

Vergriffen
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