Was kommt...

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Manon in Muscat
Wer hätte das gedacht: Eine zehn Jahre alte «Manon Lescaut» der Deutschen Oper Berlin reist für zwei Abende in den Oman. Mehr als 200 Mitarbeiter werden sich vor Ort um die Wiederbelebung kümmern. Ein klassikbegeisterter Sultan und eine deutsche Intendantin machen’s möglich.

Giacomo Meyerbeer
Steht das Werk des lange Verschmähten vor einer Renaissance? Nach mustergültigen Aufführungen (Brüssel, Chemnitz) lassen ein Symposium, «Le Prophète» in Braunschweig, ein Meyerbeer-Abend in Rom und Pläne für Berlin und Augsburg hoffen. 

Javier Camarena
Ist er der nächste Belcanto-König? Dass der mexikanische Tenor keinen Vergleich zu scheuen braucht, meinen schon jetzt viele Beobachter. Und das nicht erst seit dem Da-capo-Triumph als Ramiro an der Met im April dieses Jahres. Ein Gespräch.

Wexford Opera Festival
Sie schaffen es immer wieder – ihr kleines neues Opernhaus mit Raritäten zu füllen. Diesmal stehen in dem Fischerort an der irischen Südküste Antoine Mariottes «Salomé», Antonio Cagnonis «Don Bucefalo» und Kevin Puts’ «Silent Night» auf dem Programm.

Opernwelt 12/2014 erscheint am 25.11.2014
 

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Opernwelt November 2014
Rubrik: Servie, Seite 88
von

Weitere Beiträge
Larifari-Herrscher

Auch informierte Historiker hätten wohl nicht mit dem Interesse gerechnet, das der Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor hundert Jahren in Deutschland – wo das mahnende Gedenken an den Zweiten eine viel größere Rolle spielt – bei Medien und Publikum auslöste: Die alten und neuen Bücher zum Thema stapeln sich, Fernsehreihen, Ausstellungen, ja selbst Comics pointieren...

Schein des Lebens, das nicht ist

Zwei prominente Urteile über Richard Strauss gibt es, die widersprüchlicher kaum sein könnten. Er sei «ein so fabelhaft unraffinierter Mensch», meinte sein Librettist Hugo von Hofmannsthal 1909 über ihn in einem Brief an Harry Graf Kessler, und habe «eine fürchterliche Tendenz zum Trivialen, Kitschigen in sich». Gut zwei Jahrzehnte später schrieb der nächste...

Vor und zurück, immer anders

Krishna kriegt den meisten Applaus. Er singt Bass und hat als solcher nicht viel zu tun. Aber aussehen tut er fantastisch: ein schöner, goldener Gott mit vier Armen, Flöte und Fingern, die Symbole in die Luft malen. Gandhi singt Tenor, eine hohe, helle Stimme. Auch er kriegt viel Applaus. Mild und leise, wie er lächelt, kann es sich nur um einen Visionär handeln....