Was kommt...
Mieczyslaw Weinberg
war die Entdeckung der Bregenzer Festspiele 2010. Ein vergessener jüdischer Komponist, der Opfer mehrerer Regime geworden ist. Nun wird seine «Passagierin» in Karlsruhe nachgespielt. Und in Mannheim kommt es zu einer regelrechten Weinberg-Uraufführung.
Cecilia Bartoli
hat die überaus fordernde Rolle der Norma zunächst konzertant in Dortmund ausprobiert. Vor zwei Jahren war das. Inzwischen ist (mit anderem Dirigenten) eine Plattenaufnahme entstanden.
Nun traut sich Bartoli erstmals als Druidenpriesterin auch auf die Bühne – bei den Salzburger Pfingstfestspielen.
Christobal Halffter
hat eine Bastion seiner Werke in Kiel. Dort kam die deutsche Erstaufführung seines
komplexen «Don Quijote» heraus, später dann die Uraufführung seines «Lazarus». Nun steht wieder eine Halffter-Uraufführung an: «Schachnovelle». Das Libretto schrieb Wolfgang Haendeler nach der Novelle von Stefan Zweig.
Opernwelt 07/2013 erscheint am 25.6.2013
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Opernwelt Juni 2013
Rubrik: Service, Seite 80
von
Wie lang eine Minute sein kann! Jedes der Ensemblemitglieder schaut uns sechzig
Sekunden lang wortlos an. Darsteller alle, aber ohne Rolle. Manche brechen in Lächeln aus, andere halten das Lächeln mühsam zurück. Einige genießen diesen Auftritt vor der Kamera, anderen scheint er ungewohnt, sogar peinlich. Zu erleben sind die Living Portraits in der «Cinebox» des...
Verstehen wir das Mittelalter? Und verstehen wir die Camorra? Mario Martones Inszenierung von Verdis Opernerstling wirft interessante Fragen auf. Das Werk verdient erhöhte Aufmerksamkeit – gerade weil einem Junggenie das Gesellenstück nicht immer gleich zum Beinahemeisterwerk gerät.
Die Entstehungsgeschichte von «Oberto conte di San Bonifacio» erzählt mehr von der...
Er war eine Instanz. Die Instanz. An ihm kam kein Impresario, kein Komponist vorbei, der im 18. Jahrhundert auf Ruhm und Reichtum spekulierte. Poeta Cesareo der Habsburger, Staatsdichter Karls VI. und Maria Theresias. Wenn das höfische Musiktheater einen «Weltstar» hinter den Kulissen hatte, so war es der Römer Antonio Trapassi. Unter dem Namen Pietro Metastasio...
