TV-Klassiktipps
ARTE
1./7.5. – 6.00 Uhr
Musik für die Zukunft Venezuelas – El Sistema.
Dokumentation von Paul Smaczny und Maria Stodtmeier.
2./8.5. – 6.00 Uhr
Der Derwisch.
Festival d’Aix-en-Provence 2008. Rezital Moneim Adwan.
2.5. – 15.05 Uhr
Geliebte Clara.
Spielfilm von Helma Sanders-Brahms über Clara Schumann. Mit Martina Gedeck, Pascal Gregory, Malik Zidi, Clara Eichinger, Aline Annessy u. a.
2.5. – 21.50 Uhr
14.5. – 11.
00 Uhr
Das Gesicht der Perfektion.
Dokumentation von Peter Rosen über den Geiger Jascha Heifetz.
3./9./21.5. – 6.00 Uhr
Bach: Herkules auf dem Scheideweg.
Barockfestival Ambronay. Les Agrémens, Chœur de Chambre de Namur, Leonardo García Alarcón. Solisten: Céline Scheen, Clint van der Linde, Fabio Trümpy, Alejandro Meerapfel.
4./10.5. – 6.00 Uhr
Nobuyuki Tsujii: Debüt in der Carnegie Hall.
Werke von Mussorgsky und Liszt.
6.5. – 18.30 Uhr
11./17./23./29.5. – 6.00 Uhr
Prokofjew: Romeo und Julia,Suite für Orchester.
Orchestra National du Capitole de Toulouse, Tugan Sokhiev.
6.5. – 23.00 Uhr
Andris Nelsonsund das Royal Concertgebouw Orchestra spielen Wagner, Strauss und Schostakowitsch. Lucerne Festival 2011.
8.5. – 9.50 Uhr
Das Dschungel-Orchester.
Reportage von Ines Possemeyer über ein Barockorchester im ...
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Opernwelt Mai 2012
Rubrik: Service, Seite 46
von Andrea Müller
Weiße Kuschelwolken, gleißender Himmel, ruhige See. Die Schönen der Insel aalen sich auf einer schicken, zweistöckigen Landungsbrücke. Ein herrlich süßes ägäisches Nichtstun-Leben auf der Insel Skyos geht einen Tag weiter. Wäre da nicht das so lustig hereintuckernde U-Boot, das nicht nur schnittige Soldaten auswirft, sondern auch Ärger, Kriegsnachrichten,...
Zeitgenössische Opern sollten nach ihrer Uraufführung eine zweite Chance erhalten. Von dieser kulturpolitisch sinnvollen Forderung profitieren leider selten die sperrigen Werke (es sei denn, sie genießen den Kultstatus von Helmut Lachenmanns «Mädchen mit den Schwefelhölzern»), sondern meist Opern, die an das Repertoire, die Tradition, das klassische Gesangsideal...
Schaut man die Spielpläne der nächsten Saison durch, überkommt einen in Sachen Wagner und Verdi das große Gähnen. Nur wenige Häuser haben sich Originelles ausgedacht zu den Geburtstagen dieser zwei so unterschiedlichen Operntitanen des 19. Jahrhunderts, die sich zum 200. Mal jähren. In Leipzig beleuchtet man die drei Frühwerke Wagners neu, in Dresden konzentriert...
