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Opernwelt April 2007
Rubrik: Magazin, Seite 34
von Albrecht Thiemann

Vergriffen
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Alle gegen alle

Das Händel-Fieber hat sich nach dem Ende der Ära Sir Peter Jonas gerade ­etwas abgekühlt, da erhitzen sich in München die Gemüter erneut – bei ­einer Oper seines vornehmlich in Hamburg wirkenden Zeitgenossen Reinhard Keiser. Freilich nicht im National­theater, sondern als Produktion der Bayerischen Theaterakademie August Everding im Prinzregententheater: Bei der...

Wie ein Kondukt

Mit ihrer Entscheidung für «La resurrezione», Oratorio in due parti, haben die  Karlsruher zum 30. Jubiläum ihrer Händel-Festspiele eins der schwächeren Werke Händels als Hauptbeitrag gewählt. Komponiert vom Dreiundzwanzigjährigen auf seiner zweiten Rom-Reise 1708, gehört diese «Auferstehung» zu jener Spezies der «Opera proibita», die während des von Papst Innozenz...

Britten: Death in Venice

Eine Repertoire-Vorstellung. Dennoch lautstarker Beifall. Nun ist bei Hans-Jürgen Schöpflin von einer ganz und gar erfüllten Darstellung des Gustav Aschen­bach zu sprechen. Sicher auch ­einer etwas untypischen, denn sein Aschenbach hadert nicht mit der Last des Alters, steht noch in besten Mannesjahren, was die «gesunde» Belcanto-Manier des Sängers unterstreicht....