«In der Oper muss man auch träumen»

Die italienische Mezzosopranistin Laura Polverelli hat schauspielerisches Talent und eine ­anmutige Bühnenpräsenz. Davon konnte sich Gabor Halasz im ­Heimatland der Künstlerin überzeugen.

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Ein kostbares, dunkel getöntes Timbre. Eine bravouröse Beweglichkeit und eine mühelos ansprechende Stimme im Ziergesang. Ein stets waches, kultiviertes Stilgefühl. Schauspielerisches Temperament und eine anmutige Bühnenpräsenz. Laura Polverelli ist wie geschaffen für das Repertoire eines Koloraturmezzos. Und für die Hosenrollen der Opernliteratur. Die in hohen Tonlagen singenden antiken Ritter der Opera seria sind bei ihr so gut aufgehoben wie die verliebten jugend­lichen Schwärmer und die heißblütigen, liebreizenden Pagen.


Mit ihrem umjubelten Amerika-Debüt als Cenerentola in Seattle, dem Auftritte in New York, Boston und Philadelphia folgten, gelang der in Siena geborenen Sängerin der internationale Durchbruch. Noch heute lebt Laura Polverelli mit ihrer Familie in Siena – wenn sie nicht auf Reisen ist. Und das ist sie oft. Seit der Spielzeit 2000/01 weist ihre Laufbahn steil nach oben. Mittlerweile hat Laura Polverelli sich ungeteiltes Ansehen auf verschiedenen Feldern erworben: als Mozart-Interpretin, als elegante Barockstilistin, als brillante Darstellerin des italienischen Belcanto-Repertoires, besonders in Rossini-Opern. Als «Italienerin in Algier» und Elena in «La donna del ...

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Opernwelt Dezember 2007
Rubrik: Im Gespräch, Seite 38
von Gabor Halasz

Vergriffen
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