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Mit seiner ersten Oper «Benvenuto Cellini», die 1838 an der Pariser Opéra herauskam, hatte Hector Berlioz wenig Glück. Dramaturgische Schwächen und musikalische Längen standen einem Publikumserfolg im Wege. Auch spätere Überarbeitungen (etwa für Franz Liszt in Weimar) hatten nicht die gewünschte Wirkung. Erst in den 1960er-Jahren, als Nicolai Gedda den wie für seine Stimme geschriebenen Cellini beim Holland Festival und an der Londoner Covent Garden Opera sang (und später auch im Studio einspielte), wurde das Werk der Vergessenheit entrissen.
Danach gab es in Gelsenkirchen und bei den Salzburger Festspielen verdienstvolle Wiederbelebungsversuche, die allerdings ohne Langzeitwirkung blieben. Es blieb einem Außenseiter vorbehalten, dem Filmregisseur Terry Gilliam, «Benvenuto Cellini» wieder international in den Focus zu rücken. Seine aufwendige Inszenierung entstand als Koproduktion mehrerer großer Opernhäuser. Die Premiere fand 2014 an der English National Opera in London statt, es folgten im Jahr darauf die Nationale Opera Amsterdam und das Teatro del Liceu in Barcelona, schließlich im Frühjahr 2018 die Opéra national de Paris.
Die in der Landessprache gesungene Londoner ...
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Opernwelt Dezember 2018
Rubrik: Hören, Sehen, Lesen, Seite 20
von Ekkehard Pluta
Herr Groissböck, hier ist die Millionenfrage: Was haben Sie und Roger Daltrey gemeinsam?
(lacht) Da muss ich das Publikum fragen. Naja, der Name kommt mir schon bekannt vor, aber im Moment kann ich ihn nicht unterbringen.
Er war Leadsänger von «The Who».
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