Hommage an Dietrich Fischer-Dieskau

Mit Beiträgen von Daniel Barenboim, Brigitte Fassbaender, Peter Gülke, Thomas Hampson, Hartmut Höll, Stephan Mösch, Aribert Reimann, Christine Schäfer und Christian Thielemann

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Wie war er? Was hat ihn angetrieben, was ausgemacht? Was hat er bewirkt? Die Hommage auf den folgenden Seiten bietet Annäherungen an Dietrich Fischer-Dieskau. Neun Autorinnen und Autoren, neun Versuche – vom Essay bis zum kurzen Statement. Die Blickwinkel und Hörperspektiven sind so verschieden wie die inhaltlichen Aspekte.

Was hat er konkret musikalisch anders gemacht als die Liedersänger vor ihm? Dieser Frage geht der einführende Beitrag von Stephan Mösch nach und verbindet sie mit persönlichen Erinnerungen an den Menschen und Lehrer.

Daniel Barenboim und Hartmut Höll, Pianis­ten, mit denen Fischer-Dieskau jahrelang weltweit gereist ist und viele Aufnahmen gemacht hat, berichten von der gemeinsamen Arbeit und erläutern, was sie durch ihn gelernt haben. Aribert Reimann, auch er ein zentraler Klavierpartner, hat «Opernwelt» die Rede zur Verfügung gestellt, die er am Grabe seines langjährigen Freundes hielt, und beleuchtet dessen Einsatz für die zeitgenössische Musik. Peter Gülkes in der Mitte stehender, sozusagen «klassischer» Nachruf widmet sich den Idiosynkrasien eines komplexen Künstlernaturells. Brigitte Fass­baender, die Kollegin, schickt ein Bekenntnis. Christine Schäfer und ...

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Opernwelt Juli 2012
Rubrik: Hommage Fischer-Dieskau, Seite 26
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