Frischer Wind im postnapoleonischen Saal
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Die Welt ein Gedankengebäude. Ein Gespinst aus Ideen nur. Immer wieder fasziniert diese Idee, die Arthur Schopenhauer einst formulierte, als eine Möglichkeit, sich vor ihr als tatsächlichem Gegenstand zu schützen. Die Welt als Wille und Vorstellung, das ist mehr als nur ein Titel eines unzweifelhaft bedeutenden Werkes, das nicht zufällig eine der...
Der Held ist absent. Hat sich aus dem Staub gemacht, kurz bevor es ernst zu werden drohte. Nichts wird es nun mit der anberaumten Hochzeit zwischen ihm, Parsifals Sohn, und der edlen Jungfrau Elsa. Leer geräumt steht die Hochzeitsvilla, leer geräumt ist Elsas Seele. Und wie leer geräumt sind auch die Klänge, die durch die hohen Räume vagieren, ausgehöhlt,...
Nach Tommaso Traettas »Sofonisba» (siehe OW 4/2006) und Niccolò Piccinnis »Catone in Utica» (siehe OW 4/2007) erinnert Mannheim zum dritten Mal an die große Zeit der kurpfälzischen Hofoper unter Kurfürst Karl Theodor. Diesmal fiel die Wahl auf den 1766 uraufgeführten «Alessandro» von Gian Francesco de Majo. Wie Piccinni, Traetta und Gluck gehörte der 1770...
