Die Stipendiaten der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung
Mit einer Aufführung von Donizettis Opera buffa «Viva, la mamma!», in der die Sitten und Unsitten des Theaterbetriebs ins Visier genommen werden, beendeten die ersten sechs Stipendiaten der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung erfolgreich ihre Ausbildung am Opernstudio der Staatsoper Unter den Linden.
Die beiden israelischen Sopranistinnen Gal James und Enas Massalha, die spanisch-deutsche Mezzosopranistin Silvia de la Muela, der Tenor Paul O'Neill mit australischem und irischem Pass, der argentinische Bass Fernando Javier Radó sowie der Bariton Viktor Rud aus Kiew (Ukraine) erhielten nach der letzten Vorstellung von der Stifterin Liz Mohn und dem Kommissarischen Intendanten der Staatsoper, Ronald H. Adler, ihre Urkunden.
Das Internationale Opernstudio der Staatsoper Unter den Linden in Berlin wurde auf Initiative von Daniel Barenboim und Liz Mohn gegründet und wird von Anfang an von der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung finanziert. Ziel ist es, jungen und hochtalentierten Opernsängern die Möglichkeit zu bieten, sich praxisorientiert auf eine Karriere im Musiktheater vorzubereiten. Zu der zweijährigen Ausbildung gehören Schauspiel- und Bewegungsunterricht, szenische Dialog- ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Für Tschaikowskys Kurzoper «Jolanthe» waren Rolando Villazón und Anna Netrebko im Festspielhaus Baden-Baden wieder einmal als Traumpaar gebucht, ehe der mexikanische Tenor im Februar seinen Auftritt wegen akuter Stimmbandprobleme absagte. Glücklich ist das Publikum nach der glanzvollen Eröffnung der Sommerfestspiele trotzdem geworden. Denn Anna Netrebko setzt nach...
Die keusche Jungfrau kommt von rechts. Irrlichternd ihr Blick, ängstlich an den Körper gepresst Hände und Gebetbuch, unsicher der Gang. Kein Zweifel, sie fühlt sich unwohl in diesem Umfeld, inmitten der Heiden, unfrei, beklommen. Zum Glück ist da ein Stuhl, er bietet Schutz, aber nur für Sekunden. Denn sofort nimmt direkt neben ihr breitbeinig der römische...
Man fährt nicht der schönen Stimmen wegen nach Martina Franca. Die Gemeinde neugieriger Melomanen, die sich seit 1975 regelmäßig in der apulischen Barockstadt trifft, treibt Entdeckerlust. Viele lange nicht gespielte Stücke aus Barock, Romantik und Verismo oder bekannte Titel in ungewöhnlichen Fassungen lernt man nur hier kennen. Die Regie arrangiert meist...
