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Zehn Jahre nach seinem Amtsantritt bei den Berliner Philharmonikern stellt Simon Rattle die Weichen für die Zukunft: Er wird seinen Vertrag nicht über 2018 hinaus verlängern. Der Grund ist wohl in Spannungen zu suchen, die seit Längerem zwischen dem Orchester und seinem Chef schwelen. Schon im Vorfeld der Vertragsverlängerung 2009 gab es Spekulationen über Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit.

In Rattles Amtszeit fallen einige einschneidende Veränderungen, so die Überführung des Orchesters in eine Stiftung, die Gründung des erfolgreichen Education-Programms Zukunft@BPhil und jüngst der Umzug von den Salzburger zu den Baden-Badener Osterfestspielen, die im März und April mit Robert Carsens Neuinszenierung der Zauberflöte eröffnet werden. In Salzburg waren Rattle und die Philharmoniker mit Fidelio, Così fan tutte, Peter Grimes, Pelléas et Mélisande und (konzertant) Idomeneo zu sehen; im April 2012 gaben sie dort mit Carmen ihr letztes Gastspiel. Zu den weiteren Opernprojekten gehörte u. a. Wagners Ring des Nibelungen für Aix-en-Provence (2006-2010).

Das Mainzer Staatstheater bekommt ab der Spielzeit 2014/15 einen neuen Theaterintendanten. Markus Müller wird Nachfolger des ...

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Opernwelt Februar 2013
Rubrik: Service, Seite 56
von Wiebke Roloff

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