Zum Verwechseln ähnlich

Mozart: Così fan tutte Bremen / Theater

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Das Orchester ist hochgefahren, die Balustrade aufgesplittert. Kein Graben trennt Zuschauer und Sänger, und während die einen auf ihre Plätze ­eilen, halten die anderen Maulaffen feil. Ein Mozart auf Augenhöhe sozusagen, platziert vor allem auf den Seitenbrücken und dem Proszenium. Noch ist der Bühnenvorhang geschlossen, und das Publikum blickt darauf, als weite sich dahinter der Raum zum Theater. Tatsächlich sind hier später rotierende Riesenpropeller zu sehen, die im weiteren Verlauf immer wieder viel Wind machen.

Schließlich versinnbildliche Wind, so lässt sich der Regisseur zitieren, «die Kraft des Begehrens». Er bedeute Freiheit, bringe Veränderungen mit sich und repräsentiere nicht zuletzt «den Sturm der Geschichte», dem Despina insofern entspricht, als sie als Erste einen Stein erhebt. Allein, obschon auf die Zuschauer gerichtet, mutiert er nicht zum Wurfgeschoss. Am Ende des ersten Akts dient er dem Dottore eher als Werkzeug der Verführung.

Es bleibt vieles vordergründig in dieser Aufführung, auch wenn Laurent Chétouane im Programmheft nicht wenig zu bedenken gibt. Als Schauspielregisseur wie als Choreograf viel gefragt, ist er im Opernmetier ein Debütant, und das ist der ...

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Opernwelt Juli 2013
Rubrik: Panorama, Seite 39
von Hartmut Regitz

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