Wenn Luft und Boden brennen

Pyrotechnik im künstlerischen Einsatz

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Feuer und Flamme gehören in Frankreich fest zur szenografischen Kultur. Es lodert sowohl unter den Füßen von Tangotänzern als auch in den Höhen des Eiffelturms. Künstlerische Ensemble wie Groupe F oder Kompanie Bilbobasso haben sich auf Feuereffekte spezialisiert und sich mit ihrem hochspezifischen Know-how einen lukrativen Markt erobert. Von gigantischen Pyroshows bis zum Solo-Tänzer im Feuer reicht die Palette. Wir stellen das Genre vor.

Jedes Jahr zum französischen Nationalfeiertag am 14.

Juli verwandelt sich der Nachthimmel über dem Eiffelturm in ein Meer aus bunten Blumensträußen, in meisterhaft orchestriertem Design. Dahinter stecken weltbekannte Künstler: Groupe F. Das Know-how der Truppe, verknüpft mit unvergleichlicher Kreativität, untermauert Frankreichs Führungsanspruch in der Pyrotechnik. Das jährliche Spektakel ist wiederum das moderne Pendant zu den barocken Wasserspielen von Versailles, die bis heute zelebriert werden, wenn auch hauptsächlich für Touristen. Die République française hat ihren monarchistischen Habitus nie ganz abgelegt. Wie bei der Amtseinführung bereits zu sehen war, ist ihr neuer oberster Insignienträger, Präsident Emmanuel Macron, gewiss nicht ...

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BTR Ausgabe 4 2017
Rubrik: Thema: Produktionen, Seite 30
von Thomas Hahn

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Magazin 4/2017

Eine vergängliche Spielstätte

Das Kulturfestival Origen eröffnete Ende Juli einen roten, etwa 30 Meter hohen Theaterturm – auf dem Julierpass in 2300 Metern Höhe. Zur Einweihung und bis Mitte August wurde die Oper „Apokalypse“ des 2012 verstorbenen Bündner Komponisten Gion Antoni Derungs gespielt. In dem Werk erzählten skurrile Figuren, apokalyptische Reiter,...

Sommerszene Salzburg bringt Ironie ins Spiel

Salzburg ist bekannt als Geburtsort Mozarts und als Festspielstadt. Es gibt aber auch eine vitale Alternativ-Kultur: Der unabhängige Kulturverein SZENE Salzburg veranstaltet ein internationales Tanz- und Theaterfestival, agiert als internationaler Produzent und bietet Residenzen für in- und ausländische Künstler. In diesem Jahr fand der Tänzer Pere Faura mit „No...

Editorial 4/2017

Changes
Changes – thinking of the weather this summer, the word has an undeniably negative overtone. But changes can also be positive, signalling motion and progress. Nevertheless, there is a huge desire for stability, not only where the weather is concerned. When change happens as fast and furiously as today, we hang on tighter to what we know. Take the friends of...