Das Nonplusultra für Großprojekte

Die Niedersächsischen Staatstheater bauen digital mit BIM

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Die Mittel sind zugesagt, der Bauantrag ist eingereicht – es geht voran mit dem geplanten Neubau der Theaterwerkstätten in Hannover. Damit betreten die Niedersächsischen Staatstheater auch Neuland: Es ist das erste große Bauprojekt der öffentlichen Hand in Niedersachsen, bei dem die neue Methode des Building Information Modeling (BIM) angewendet wird – die digitale, modellbasierte Arbeitsmethode verspricht ein Höchstmaß an Transparenz für Projekte.

BIM ist eine neue digitale, modellbasierte und kollaborative Arbeitsmethode.

Sie ermöglicht die effiziente, transparente Abwicklung von Baumaßnahmen mittels eines digitalen Bauwerkmodells und der Vernetzung aller am Projekt Beteiligten während des gesamten Prozesses von der Planung bis zum Betrieb. BIM verspricht ein Höchstmaß an Transparenz hinsichtlich Qualität und Kosten, Terminen und Problemen. Die Methode gilt derzeit als das Nonplusultra, um Großprojekte in ihrer Komplexität in den Griff zu bekommen und Kostenexplosionen zu verhindern. Bei neuen Verkehrsinfrastrukturprojekten des Bundes ist BIM ab 2020 zwingend vorgeschrieben. „Unser Projekt ist technisch nicht so kompliziert und eignet sich daher gut, um BIM auszuprobieren“, ...

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BTR Sonderband 2019
Rubrik: Thema: Architektur & Raum, Seite 44
von Anne Schneller

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