Berlin, Hauptstadt der Übertitelung
Die Geschichte der Übertitelung im Theater beginnt mit einem Witz. Nachdem eine langjährige Abonnentin zum ersten Mal „La Bohème“ von Puccini in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln gesehen hatte, fragte sie in einem Brief an das Theater, ob denn zukünftig auch Mozarts „Die Zauberflöte“ mit Übertitelung gespielt werden würde. Der Brief machte im Theater schnell die Runde, man amüsierte sich köstlich. Das ist mehr als 30 Jahre her und ein Zeugnis eines typischen Missverständnisses.
Im Theater konnte man sich damals nicht vorstellen, dass auch in deutschsprachigen Opern einige Zuschauer den gesungenen Text nicht wirklich verstehen. Dass zudem Schwerhörige einen berechtigten Anspruch auf einen barrierefreien Zugang und damit zu Hilfsmitteln haben, spielte damals so gut wie keine Rolle. Aber die Geschichte beschreibt, dass Übertitelungsanlagen im Theaterbetrieb ein Stiefkind sind. Das fängt mit der Zuständigkeit an.
Das deutsch-französische Unternehmen PANTHEA hat sich dieses Themas seit drei Jahren angenommen und dabei erstaunliche Entdeckungen gemacht. Jetzt beschreitet man erfolgreich neue, bisher ungenutzte Wege.
David Maß, Vice-President und CEO von PANTHEA Germany, ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent der Bühnentechnischen Rundschau? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Bühnentechnische-Rundschau-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Bühnentechnische Rundschau
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
BTR Sonderband 2019
Rubrik: Thema: Technologie, Seite 100
von Hubert Eckart
Monika Kusche (MK): Ich verkaufe hier Anzeigen, und wir machen auch das ganze Drumherum. Es ist schon sehr aufwendig und zeitintensiv. Wichtig ist für mich der Kunde, er muss sich gut aufgehoben fühlen.
Hubert Eckart (HE): Worin besteht Ihr Geheimnis, wie Sie die Kunden ansprechen?
MK: Da ich von der BTR und dem Verband, der DTHG, überzeugt bin, kann ich das dem...
Die Berufsgenossenschaften VBG sowie die Fachverbände DTHG und VPLT haben mit „Lock it!“ im Jahr 2010 eine gemeinsame Kampagne für mehr Sicherheit bei der Arbeit am und im Rigg entwickelt. In diesem Jahr feiert die Aktion ihr Comeback. Zugleich präsentiert die IGVW ihren neuen Branchenstandard „SQO2 Veranstaltungsrigging – Organisation und Arbeitsverfahren“, den...
LED-Videowalls sind bei Events und Großveranstaltungen ein visuelles Highlight. Doch der Aufbau der Videowände bringt Sicherheitsrisiken mit sich, die das Personal in ihrem Arbeitsalltag eventuell gefährden. Mit den richtigen Vorkehrungen können Arbeitgeber die Risiken für ihre Techniker minimieren und deren Arbeitssicherheit erhöhen.
Aus 30 Jahren...
