Im Strudel der Geschichte

„Die BRD-Trilogie“ an einem Abend am Theater Münster

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Im Jahr 1956 wurde das Theater Münster als erster Theaterneubau der Bundesrepublik Deutschland nach einem Entwurf der Architekten Harald Deilmann, Max von Hausen, Ortwin Rave und Werner Ruhnau eröffnet. Das Große Haus mit 897 Plätzen ist bis heute im Originaldesign erhalten: mit lilafarben gepolsterten Sitzen, drei mit Korbflechtwerk verkleideten Rängen und Hunderten von Lampions mit weißen Lederschirmen an der Decke des Zuschauersaals. 

Hier findet einer der längsten Theaterabende der Saison statt.

Eine Spieldauer von 260 Minuten inklusive zwei Pausen hat das Schauspiel „Die BRD-Trilogie“, bei dem hintereinander die Stücke „Die Ehe der Maria Braun“, „Die Sehnsucht der Veronika Voss“ und „Lola“ gezeigt werden. Die drei Werke basieren auf Filmen von Rainer Werner Fassbinder aus den Jahren 1979 bis 1981 und spielen in den Jahren 1943 bis 1957.

Variables Einheitsbühnenbild von Peter Scior

„Die BRD-Trilogie“ feierte am 28. September Premiere. Fast die gesamten Schauspieler spielen in allen drei Stücken mit und dies teilweise in mehreren Rollen. Mit der Gestaltung der Bühne wurde der Frankfurter Bühnenbildner und Künstler Peter Scior beauftragt. Er hat eine Basis-Bühneneinrichtung ...

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BTR Ausgabe 6 2019
Rubrik: Thema: Technologien & Produktionen, Seite 22
von Juliane Schmidt-Sodingen

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