Ein Interim als Befreiungsschlag

Das Junge Theater Göttingen wird saniert

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Mit einem großen Fest Ende September hat das Junge Theater Göttingen zusammen mit den Bürgern der Stadt seine neue, vorläufige Spielstätte eingeweiht, die ehemalige Voigtschule. In dem Gründerzeit-Bau wird das Team voraussichtlich drei Spielzeiten lang bleiben – beim sanierungsbedürftigen Stammhaus haben sich über 46 Jahre so viele provisorische Lösungen angehäuft, dass die Interimsspielstätte als Befreiung angesehen wird.

 

Das 1957 gegründete Junge Theater (JT) Göttingen steht für moderne und junge Texte, aber ebenso für ein einfallsreiches Kinder- und Jugendtheater. Es war erste Station für einige großartige Theaterkarrieren der alten Bundesrepublik, etwa von Evelyn Hamann, Bruno Ganz, Claus Peymann oder Peter Stein. Inzwischen traut man sich aber auch aufs klassische Terrain: Seit sich das Deutsche Theater Göttingen einer Reihe von Uraufführungen und neuen Stücken zuwendet, konnte man im JT auch wieder Peter Hacks’ Klassiker „Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe“ sehen. Das Publikum dankt es dem Team um Intendanten Nico Dietrich und Geschäftsführer Tobias Sosinka, die das Haus seit 2014 erfolgreich leiten – die Zuschauerzahlen steigen stetig.

So ...

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BTR Ausgabe 6 2019
Rubrik: Thema: Bau & Betrieb, Seite 76
von Wesko Rohde

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