Rückkehr von Glanz und Würde
Nicht „Zurück in die Zukunft“, sondern „Vorwärts in die Historie“: Nun erstrahlt das größte historische Theater an der Seine wie seinerzeit zur Eröffnung im Jahr 1862. Zuschauerraum, Foyer und Fassade wurden aufwendig restauriert – vor allem die Beseitigung von Asbest und bleihaltigen Anstrichen sorgte für die lange Bauzeit. Aber nicht nur die ursprüngliche Schönheit des Gebäudes wurde wiederhergestellt, auch die modernisierte Bühnentechnik genügt jetzt höchsten Ansprüchen.
Das Théâtre du Châtelet ist mehr als ein Theater.
Im Mosaik der Pariser Kulturdenkmäler gehört der Prachtbau an der Seine unbestreitbar zu den wichtigsten Bausteinen. Nur wurde es schon lange nicht mehr als ein Juwel wahrgenommen. Eher als ein klobiger Kasten, fast schon unscheinbar. Dessen Seitenfronten, parallel zum Seine-Ufer verlaufend, beherbergen Cafés, Restaurants und ein Hotel. Es gibt in der Hauptstadt der République française keinen zentraleren, symbolischeren und architektonisch harmonischeren Ort als die Place du Châtelet mit ihrem Duo aus dem heutigen Théâtre de la Ville (ursprünglich Théâtre Sarah Bernhardt) und dem äußerlich baugleichen Théâtre du Châtelet. Beide stammen aus der Feder des ...
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BTR Ausgabe 6 2019
Rubrik: Thema: Bau & Betrieb, Seite 72
von Thomas Hahn
Bei den aktuellen Diskussionen über Sanierungsprojekte großer Theater entsteht oftmals eine Kontroverse um Sanierung oder Neubau an einem dezentralen Ort. Nicht nur als kultureller und sozialer Ort ist das Stadttheater allerdings wichtig, sondern auch im architektonischen und infrastrukturellen Gefüge einer Stadt. Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der...
Bis Anfang November 2019 war die Ausstellung „Von Mossul nach Palmyra. Eine virtuelle Reise durch das Weltkulturerbe“ in der Bundeskunsthalle in Bonn zu sehen. Die Schau zeigte vier multireligiöse Kulturstätten im Irak, in Syrien und Libyen – Mossul, Aleppo, Palmyra und Leptis Magna – in Geschichte, Gegenwart und Zukunftsentwürfen. Die Präsentation kam ganz ohne...
Pieter Bruegel the Elder died 450 years ago in Brussels. A versatile Renaissance painter, he is famous for his genre paintings of everyday life in the country, earning him the byname Peasant Bruegel, as well as his grotesque images in the style of Hieronymus Bosch and his humour and irony, for which he is also known as Bruegel the Droll. Since the Royal Museums of...
