Ereignisreiche Zeiten
Das Inspizienten-Netzwerk ist sehr aktiv. Im Juni traf man sich auf der Stage|Set|Scenery, im Juli reisten 29 Inspizienten zum „European Stage Management Symposium“ im Rose Bruford College in London. Im Januar wird das Engagement der Inspizienten konkrete Ergebnisse zeigen: Dann startet das erste Modul der Ausbildung zum „Geprüften Inspizienten/Stage Manager“.
Vier Jahre liegt der erste Inspizientenkongress in Schwerin zurück – damals wurden viele Ideen gesammelt, das erste Mal skizziert: Wie ein roter Faden zieht sich der Wunsch nach einer fundierten Ausbildung seit der Gründung des Inspizienten-Netzwerks durch alle Treffen, dominierte viele Gesprächsrunden und bindet bis heute viele Energien der Organisatoren. Bisher eignet sich jeder Inspizient seine Kenntnisse und Fähigkeiten vor allem im laufenden Betrieb, in der Praxis an. Vielen unterschiedlichen Anforderungen – in technischer und künstlerischer Hinsicht – müssen Inspizienten gerecht werden, vor allem für die Quereinsteiger ist das oft kein leichter Start.
Seit dieser ersten Initiative 2013 hat sich ein lebendiger und regelmäßiger kollegialer Austausch entwickelt, der sich bei den Inspizienten bis heute großer Beliebtheit ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent der Bühnentechnischen Rundschau? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Bühnentechnische-Rundschau-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Bühnentechnische Rundschau
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
BTR Ausgabe 5 2017
Rubrik: Beruf: Bildung, Seite 90
von Iris Abel
Große Revuen und Shows leben immer zu einem großen Teil von atemberaubenden artistischen Nummern in großer Höhe. Die Artisten entwickeln immer neue Kunstformen, für die es keine standardisierten Aufhängevorrichtungen gibt. Wie werden sie im Probenbetrieb entwickelt, welche Normen können herangezogen werden? Am Beispiel von „THE ONE Grand Show“ erläutert der Autor...
Besonders eine Figur dominierte die Berichterstattung über die Neuinszenierung bei den Bayreuther Festspielen: ein gigantischer Judenkopf. Er kommt aus der Unterbühne und wird szenisch aufgeblasen – lautlos. Der Konstrukteur stellt die technische Realisierung der Erfindung vor, aber auch die Unterkonstruktion zum Transportieren des schweren Bühnenbilds, das nach...
Das berühmte Faust-Zitat war der Titel der Eröffnungsveranstaltung der Staatsoper Unter den Linden. Ja, verweilen wollten alle gern, vor allem die für den Bau Verantwortlichen. Endlich wird eine der großen Berliner Baustellen geschlossen, nachdem das Haus sieben lange Jahre und mit fast verdoppelten Kosten saniert wurde. In einer „Präludium“ genannten...
