Uraufführungen
A
Jörg Albrecht
Anarchie in Ruhrstadt (Theater Oberhausen in Koproduktion mit Ringlokschuppen Mülheim)
Arna Aley
Die letzte Soirée (Wolfgang Borchert Theater Münster)
andcompany&Co.
Orpheus in der Oberwelt: eine Schlepper-Oper (HAU Berlin)
Thomas Arzt
Johnny Breitwieser (Schauspielhaus Wien)
B
Ruth Johanna Benrath
Klassenkämpfe (Landestheater Coburg)
Kai Ivo Baulitz
Die Hofmeister (Nationaltheater Weimar)
Sibylle Berg
Backlash (Schauspiel Köln)
Björn Bicker
Die Insel bei New Hamburg (Deutsches Schauspielhaus Hamburg)
Katja Brunner
Geister sind auch nur Menschen (Luzerner Theater) und
Die Hölle ist auch nur eine Sauna (Theater Rampe Stuttgart)
Oliver Bukowski
Indianer (Gerhart Hauptmann Theater Zittau/Görlitz)
und Schlafende Hunde (Theater Bonn) und Letzte Menschen (Ruhrfestspiele Recklinghausen/Zimmertheater Tübingen)
Jörg Buttgereit
Nosferatu lebt! (Theater Dortmund)
Carsten Brandau
Dreier steht Kopf (Theaterhaus Ensemble Frankfurt)
Werner Buhss
Wolfs Welt. Die Stunde der Kammerjäger (Neue Bühne Senftenberg)
C
Nuran David Calis
Brennpunkt Lebach (Saarländisches Staatstheater
Saarbrücken)
D
Machmud Darwisch
Ein Gedächtnis für das Vergessen (Theater Krefeld-Mönchengladbach)
Maja Das Gupta
Logbuch: Sex?! ...
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Theater heute Jahrbuch 2014
Rubrik: Uraufführungen, Seite 197
von
Was macht Inszenierungen des Jahres aus? Tolle Schauspieler? Geniale Regisseure? Solide Subventionsverhältnisse? Klar doch! Aber da war doch noch etwas anderes.
Kritisches Theater, zum Beispiel.
Aber was ist das nun wieder? Und wie funktioniert es heute?
Wenn ein Mann von der Statur des Schauspielers Peter Kurth sich das offene Jeanshemd unter der Brust zusammenknotet, kann das eigentlich nur zweierlei bedeuten. Entweder zeugt diese Maßnahme, die seinen imposanten Bauch effektvoll in Szene setzt, von penetrantem Selbstbewusstsein und virilem Zeigestolz: «Hier, seht her, alles meins!» Oder aber sie signalisiert:...
Von allem das Beste! 44 Kritiker haben wie jedes Jahr gedacht, gerungen, mit sich gekämpft, alle ästhetischen Maßstäbe geprüft und wenn nötig gesprengt, die sensiblen Nerven bis zur völligen Erschöpfung strapaziert, um zum Saisonschluss als letzte herkulische Anstrengung Bilanz zu ziehen, schwierigste, persönlichste und gleichzeitig allgemein gültigste...
