Suchlauf – TV-Programmhinweise im Dezember
2./Sonntag
20.15, arte: Ein russischer Sommer
Spielfilm (2009) von Michael Hoffman, mit Helen Mirren, Christopher
Plummer, Anne-Marie Duff, James McAvoy u.a.
12./Mittwoch
22.25, 3sat: Der Knochenmann
Spielfilm (2009) von Wolf Haas, mit Josef Hader, Birgit Minichmayr,
Josef Bierbichler u.a., Regie Wolfgang Murnberger
13./Donnerstag
0.
05, arte: Hotel Spielfilm (2004) von Jessica Hausner, mit Franziska Weisz, Birgit Minichmayr, Marlene Streeruwitz, Regina Fritsch u.a. (vgl. TH 6/06)
15./Samstag
22.00, 3sat: Die Stadtschreiberin: Kathrin Röggla
18./Dienstag
23.35, arte: Tagebuch einer Verlorenen
Stummfilm (1929) von Georg Wilhelm Pabst, mit Louise Brooks, Fritz Rasp,
Sybille Schmitz, Kurt Gerron u.a.
21./Freitag
22.25, 3sat: In weiter Ferne so nah Spielfilm (1993) von Wim Wenders,
mit Otto Sander, Bruno Ganz, Nastassja Kinski, Heinz Rühmann, Horst Buchholz, Peter Falk, Willem Dafoe u.a.
1.15, 3sat: Der amerikanische Freund Spielfilm (1976) von Wim Wenders,
mit Bruno Ganz, Dennis Hopper u.a.
3.15, 3sat: Von einem, der auszog – Wim Wenders’ frühe Jahre
Dokumentarfilm (2010) von Marcel Wehn
22./Samstag
3.00, 3sat: Hamlet Spielfilm (2000) von Michael Almereyda, mit Ethan Hawke, Kyle MacLachlan, Sam ...
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Theater heute Dezember 2012
Rubrik: Daten, Seite 62
von
Wer möchte in dieser Haut stecken? Die etwas über 50-jährige Ich-Erzählerin in Friederike Mayröckers «Reise durch die Nacht» kreist weitgehend formlos um einen toten Vater, zwei möglicherweise früh verstorbene Kinder, diffuse Erinnerungsblitze, Probleme mit dem Erzählen wie mit dem Handeln, ihre panisch betriebene «Schreibarbeit», eine unverzichtbare, dabei...
Wenn dem berühmten Schriftsteller Salman nichts mehr einfällt und sich auch aus dem Ruhm seines Skandalbuches kein Kapital mehr schlagen lässt, die Familie aber dringend Geld braucht, was dann? Dann wird Salmans Kopf versteigert, denn immerhin hat dafür schon mal jemand eine Million geboten. Eine schön schräge Grundidee, auf der die Brüder Presnjakow sich zum Glück...
In «Jenseits von Gut und Böse», dem «Vorspiel einer Philosophie der Zukunft», zog sich Friedrich Nietzsche auf das «Perspektivische, die Grundbedingung allen Lebens» zurück. Von dort aus betrachtet, gibt es keine moralischen Phänomene, sondern nur moralische Ausdeutungen von Phänomenen – und die sind historisch, dogmatisch, ein Herrschaftsinstrument über die...
