Studentenfilm wird „großes Kino”
„Netto” war eine Überraschung.
Als Seminararbeit an der Potsdamer Hochschule für Film und Fernsehen geplant, praktisch ohne Budget und in kürzester Zeit entstanden, sozusagen „für den Hausgebrauch“ gedreht, wurde der Film 2006 in die Berlinale-Reihe „Perspektive Deutsches Kino” eingeladen – und als wäre dies nicht schon Auszeichnung genug, gewann er auch gleich noch den jährlich ausgelobten deutsch-französischen Preis „Dialogue en Perspective” der Reihe! Natürlich hat dies seinen Grund, oder besser viele Gründe, denn „Netto”, obgleich eben nur ein Studentenfilm, hat viel von dem, was eigentlich vom „großen Kino“ zu erwarten wäre: Er erzählt amüsant eine ernste Geschichte, spiegelt in dem „kleinen Persönlichen“ der Filmfiguren – auf ganz spielerische Weise – immer auch das „große Gesellschaftliche“ wider und stellt in seinen Beobachtungen Fragen, die im deutschen Film seit längerem so nicht mehr gestellt werden. Am 27.10. um 23 Uhr auf arte. Foto: Arte.
Donnerstag, 1.
16.20, Theaterkanal: Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär – von
Nestroy, mit Otto Schenk, Lena Stolze, Markus Völlenklee, Elisabeth Schwarz, Elisabeth Rath, Gertraud Jesserer, Christoph Bantzer ...
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