Stichwort Flexible Plankostenrechnung

Wie kann man das Stadttheater ökonomisch optimieren? – Ein Gespräch mit Klaus Dörr, dem Geschäftsführenden Direktor des Berliner Maxim Gorki Theaters, über Drittmittel und Outsourcing, über Controlling-Module, Rechtsformen, Ensemble- und Repertoirebetriebe, Kapazitätsgrenzen und die besten Bedingungen für Kunstproduktion

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Franz Wille Sie haben lange Zeit als Produzent im Freien Theater gearbeitet, Inszenierungen von der Finanzierung bis zur Premiere begleitet und ermöglicht. Seit dieser Spielzeit sind Sie Geschäftsführender Direktor des Maxim Gorki Theaters, eines der fünf großen Berliner Schauspielhäuser. Wenn man von den kleinen wendigen Schnellbooten auf einen mittelgroßen Tanker umsteigt, wie sind die Erfahrungen? 

Klaus Dörr Vor meiner freien Tätigkeit hatte ich schon zweieinhalb Jahre am Berliner Ensemble gearbeitet, kannte also den Ensemble- und Repertoirebetrieb.

Das BE ist zwar als GmbH anders verfasst, aber die Grundstrukturen sind die gleichen, es ist öffentlich finanziert, und die hausinterne Organisation ist vom Prinzip vergleichbar. Außerdem kannte ich das Gorki seit fünf Jahren, weil ich eine freie Produktion und eine dreimonatige Reihe in Koproduktion hier betreut habe. Aber klar ist es eine Umstellung. Das Haus hat mich dabei positiv überrascht – in allen Bereichen, ob in den Werkstätten, der Technik oder der Verwaltung. Es ist ein Hochleistungsbetrieb, der jeden Tag eine andere Vorstellung zeigt und in der Spielzeit über 40 größere Produktion herausgebracht hat. Die Vermutung, die ...

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Theater heute Jahrbuch 2007
Rubrik: Geist, Geld und Gagen, Seite 18
von Franz Wille

Vergriffen
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