Schlusskonferenz oder Der Rest ist Schreiben

Dramolett: Dokumentarisches Satyrspiel zum Hamlet-Musical «Der Prinz von Dänemark» von Harald Schmidt in Stuttgart von und mit Andreas Jüttner

Theater heute - Logo

Zeit: 27.

Oktober 2008, der Montag nach der Premiere
Ort: Die Feuilleton-Titelseiten

Stimmen:
MODERATOR
Matthias HEINE («Endlich mal wieder Strumpfhosen», Die Welt)
Ralf-Carl LANGHALS («Wunder gibt es immer wieder», Mannheimer Morgen)
Peter MICHALZIK («Best of Germany», Frankfurter Rundschau)
Roland MÜLLER («Demut, dein Name ist Schmidt», Stuttgarter Zeitung)
Christopher SCHMIDT («Bimmel und Bommel in Helsingör», Süddeutsche Zeitung)
Gerhard STADELMAIER («Weine nicht, wenn der Hamlet fällt», Frankfurter Allgemeine Zeitung)


MODERATORUnd nun live zur Feuilleton-Schlusskonferenz über den medialen Theaterauftrieb des Jahres: Harald Schmidts Hamlet-Musicalcollage. Stuttgart, bitte.

MÜLLER(fade in) ... senkt sich eine riesige Glühbirnenreklame auf die Bühne. «Der Prinz von Dänemark» funkelt nun als Schriftzug rummelplatzgrell und reihenhaushoch ins Schau­spielhaus, umwabert von Kunstnebel. Also ist die Bühne angerichtet für Benjamin Grüter, der als guter Hamlet das zartbittere «Girl» von den Beatles intoniert, das wiederum von Martin Leutgeb als Claudius, dem bösen Stiefvater, luziferisch mit «Sympathy for the Devil» aus­gekontert wird.

MICHALZIKDamit ist auch das Prinzip der Aufführung klar: Sie ...

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Theater heute Dezember 2008
Rubrik: Magazin, Seite 58
von Harald Schmidt

Vergriffen
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